FPÖ-Mölzer: SPÖ-Hammerschmid will keine zentralen Daten zu Timeout-Klassen erheben

„Scheitern der Timeout-Klassen soll verschwiegen werden“

Wien (OTS) - „Da Bildungsministerin Hammerschmid keine Daten zu Timeout-Klassen erhebt, kann das Scheitern dieser Form der Inklusion auch nicht aufgezeigt werden – das ist eine Vogel-Strauß-Taktik der Ministerin“, kritisierte heute der freiheitliche Bildungssprecher NAbg. Wendelin Mölzer.

Einer Anfragebeantwortung des Bildungsministeriums zufolge, gebe es keinerlei bundesweite Zahlen über sogenannte Timeout-Klassen in den jeweiligen Schulen. „Nicht nur, dass keine zentralen Daten vorhanden sind, so hält die Bildungsministerin in ihrer Anfragebeantwortung auch fest, dass sie künftig auf eine entsprechende Erhebung von Daten rund um Timeout-Klassen verzichten wird. Würde man nämlich zentral Daten erfassen, so müsste man zugeben, dass dieser Versuch der Inklusion nicht funktioniert“, erklärte Mölzer.

Ziel der sogenannten Timeout-Klassen wäre es, körperlich beeinträchtigte oder sozial auffällige Kinder im angemessenen Rahmen auf die Eingliederung in den Regelunterricht vorzubereitet. „Ob dieses Ziel mit Timeout-Klassen auch tatsächlich erreicht werden kann, ist somit absolut nicht nachvollziehbar. Klar ist aber, dass Timeout-Klassen einen Versuch darstellen, Sonderschuleinrichtungen zu verdrängen, wobei diese die einzig funktionierende Form der Förderung von Schülern mit besonderen Bedürfnissen darstellen“, so der FPÖ-Bildungssprecher.

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