Ist der Islam noch zu retten?

Talk im Hangar-7 am Donnerstag, 20.07., live ab 22:15 Uhr

Salzburg/Wals-Himmelreich (OTS) - Wer sich kritisch über den Islam äußert, lebt gefährlich. Personenschützer begleiten die Anwältin Seyran Ateş und den Publizisten Hamed Abdel-Samad auf Schritt und Tritt. Beide werden beschimpft und erhalten Morddrohungen. Der Grund: Die eine hat eine liberale Moschee gegründet, der andere sieht im Koran eine Anleitung zum Hass und zweifelt an seiner Reformierbarkeit. Beim Talk im Hangar-7 wird morgen Donnerstag, 20.07., über die Zukunft des Islam debattiert: Kann ein aufgeklärter Euro-Islam entstehen, oder sind jegliche Reformversuche zum Scheitern verurteilt?

Gäste:

  • Hamed Abdel-Samad, Islam-Kritiker
  • Seyran Ateş, Anwältin, erhält seit Gründung einer liberalen Moschee Morddrohungen
  • Mouhanad Khorchide, Islamwissenschaftler
  • Ercan Karaduman, politischer Aktivist 
  • Gerald Grosz, ehem. BZÖ-Politiker

Moderation: Michael Fleischhacker

Europäische Muslime haben zwar alle Freiheiten, doch viele bleiben im statischen Islamverständnis verhaftet – oder besinnen sich gar mehr und mehr darauf zurück. Terroristen berufen sich auf Allah und träumen von Scharia und Gottesstaat. Kritiker sind daher überzeugt: Der Islam hat ein Gewaltproblem. Terroristen missbrauchen nicht den Islam, sondern setzen das um, was in seinen Texten steht. Reformorientierte Theologen warnen dagegen vor einer wörtlichen Lesart des Koran und fordern eine historisch-kritische Interpretation. Die Auseinandersetzung um die Deutungshoheit wird zunehmend heftiger.

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