EANS-News: Telekom Austria AG / Trading Statement für das 2. Quartal und das 1. Halbjahr 2017

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kein Stichwort

Wien - 18. Juli 2017 - Die Telekom Austria Group (VSE: TKA, OTC US: TKAGY) verlautbart heute ihre Highlights für das 2. Quartal und das erste Halbjahr 2017 (1), das am 30. Juni 2017 endete. Der gesamte Ergebnisbericht inklusive der Ergebnisse für das 2. Quartal und das erste Halbjahr 2017 wird am 25. Juli 2017 veröffentlicht.

Konzernübersicht

Die folgende Analyse stützt sich, soweit nicht anders angegeben, auf Proforma-Zahlen(2).

Kennzahlen Proforma Werte 2. 2. 1-6 M 1-6 M in Mio. EUR Quartal Quartal Veränd. 2017 2016 Veränd. 2017 2016 in % berichtet proforma in % berichtet proforma Umsatzerlöse gesamt 1.082,9 1.041,2 4,0 2.141,9 2.058,7 4,0 davon Erlöse aus 966,4 939,8 2,8 1.922,5 1.861,3 3,3 Dienstleistungen*) Mobilfunk Erlöse 663,2 646,9 2,5 1.307,2 1.275,8 2,5 davon Erlöse aus 536,1 531,9 0,8 1.060,2 1.051,7 0,8 Dienstleistungen davon Erlöse aus Verkauf 105,2 94,3 11,6 201,8 184,2 9,6 von Endgeräten Festnetz und andere 419,7 394,3 6,5 834,6 783,0 6,6 Erlöse EBITDA 359,3 333,3 7,8 698,9 670,7 4,2 % Umsatzerlöse gesamt 33,2% 32,0% 32,6% 32,6% Betriebsergebnis 146,5 116,4 25,8 272,9 235,9 15,7 % Umsatzerlöse gesamt 13,5% 11,2% 12,7% 11,5% 2. 2. 1-6 M 1-6 M Kennzahlen Quartal Quartal Veränd. 2017 2016 Veränd. Mobilkommunikation 2017 2016 in % berichtet proforma in % berichtet proforma

Mobilkommunikationskunden 20.677,0 20.481,8 1,0 20.677,0 20.481,8 1,0

(in 1.000) davon Vertragskunden 15.140,2 14.845,2 2,0 15.140,2 14.845,2 2,0 davon Prepaid-Kunden 5.536,8 5.636,6 - 1,8 5.536,8 5.636,6 - 1,8 MoU (je Ø Kunde) 307,0 309,0 - 0,6 304,7 303,7 0,3 ARPU (EUR) 8,7 8,7 0,0 8,6 8,5 0,4 Churn (%) 1,9% 1,8% 1,9% 1,9% 2. 2. 1-6 M 1-6 M Kennzahlen Festnetz Quartal Quartal Veränd. 2017 2016 Veränd. 2017 2016 in % berichtet proforma in % berichtet proforma RGUs (in 1.000) 5.899,0 5.902,6 - 0,1 5.899,0 5.902,6 - 0,1

*) Inkl. sonstige betriebliche Erträge. Alle Finanzzahlen nach IFRS; soweit nicht anders angegeben, werden diese im Jahresvergleich dargestellt. Das EBITDA ist dargestellt als Nettoüberschuss ohne Berück-sichtigung von Finanzergebnis, ausgewiesener Ertragsteuer, Abschreibungen und Effekten von Werthaltigkeitstests.

(1) Die Highlights für das zweite Quartal und das erste Halbjahr 2017 werden, abgestimmt mit dem Veröffentlichungsdatum von unserer Muttergesellschaft América Móvil, S.A.B. de C.V., veröffentlicht. Die detaillierten Informationen werden am

25. Juli 2017 veröffentlicht. (2)Proforma-Zahlen beinhalten Effekte aus zwischen Anfang der Vergleichsperiode und Ende der Berichtsperiode getätigten M&A-Transaktionen.

Highlights 2. Quartal 2017

  • Anstieg der Umsatzerlöse der Gruppe um 4,0% (berichtet: +5,1%), mit einem Anstieg der Erlöse aus Dienstleistungen in allen Märkten, mit Ausnahme der Republik Serbien und der Republik Mazedonien.
  • Anstieg des EBITDA der Gruppe um 7,8% (berichtet: 9,1%), hauptsächlich bedingt durch Wachstum in Weißrussland, Österreich, Bulgarien, Kroatien und der Republik Mazedonien.
  • Die negativen Effekte aus der schrittweisen Abschaffung des Endkunden-Roamings in der EU fielen im 2. Quartal 2017 etwas geringer aus als erwartet, während die erwarteten Verluste für die zweite Jahreshälfte gleich bleiben.
  • Das EBITDA-Wachstum in Österreich wurde durch einige projektbezogene Umsatzbeiträge, die sich nicht auf den Rest des Geschäftsjahres 2017 hochrechnen lassen, sowie einige nicht zahlungswirksame Posten gestützt.
  • Die gesamten positiven Effekte aus der Währungsumrechnung beliefen sich im 2. Quartal 2017 im Umsatz auf 8,9 Mio. EUR und im EBITDA auf 4,2 Mio. EUR und stammten fast ausschließlich aus Weißrussland.
  • Das berichtete Nettoergebnis stieg im 2. Quartal 2017 um 36,5% von 82,4 Mio. EUR auf 112,5 Mio. EUR an.
  • Die Ergebnisse auf einer berichteten Basis wurden unterstützt durch:

o Die Übernahme des Festnetzbetreibers Metronet in Kroatien, die am 15. Februar 2017 abgeschlossen wurde. Das Unternehmen wurde zum 1. Februar 2017 konsolidiert. o Die Übernahme des Festnetzanbieters Atlant Telecom und seiner Tochtergesellschaft TeleSet in Weißrussland, konsolidiert zum 1. Dezember 2016.

* Im 2. Quartal 2016 und 2017 sind keine Einmaleffekte enthalten.

Im 2. Quartal 2017 verzeichnete die Telekom Austria Group einen Anstieg der Mobilkundenbasis im Jahresvergleich von 1,0%, der hauptsächlich den M2M-Kunden und der Republik Serbien sowie Wachstum in Kroatien und Bulgarien zuzuschreiben war, während die Kundenzahlen in Weißrussland und der Republik Mazedonien zurückgingen. Die Zahl der Mobilfunkkunden ging in Österreich im 2. Quartal 2017 um 1,4% zurück. Auf nahezu allen CEE-Märkten war eine Verlagerung von Prepaid- zu Postpaid-Angeboten zu beobachten. Die Zahl der umsatzgenerierenden Einheiten (RGUs) der Gruppe war nahezu stabil (im Jahresvergleich: -0,1%; berichtet: +5,2%). Der Rückgang bei den RGUs in Österreich und Bulgarien, welcher durch Festnetztelefonie getrieben war, wurde durch Zuwächse in allen anderen Märkten ausgeglichen.

Die Umsatzerlöse der Gruppe stiegen im Jahresvergleich um 4,0% (berichtet:
+5,1%). Ohne Währungseffekte, die sich im 2. Quartal 2017 auf positive 8,9 Mio. EUR beliefen, erhöhten sich die Umsatzerlöse der Gruppe im Jahresvergleich um 3,2% (berichtet: +4,2%). Die negativen Effekte aus der schrittweisen Abschaffung des Endkunden-Roamings in der EU per 30. April 2016 und 15. Juni 2017 fielen etwas geringer aus als erwartet und waren hauptsächlich Österreich zuzuschreiben, mit weiteren Auswirkungen in Slowenien und Bulgarien. Die erwarteten Roaming-Verluste für die zweite Jahreshälfte werden von diesen Abweichungen nicht berührt und bleiben unverändert.

Im Segment Österreich stiegen die Umsatzerlöse im 2. Quartal 2017 im Jahresvergleich um 2,5% an. Die Verluste bei den Erlösen aus Mobilfunkdienstleistungen wurden durch höhere Festnetz- und sonstige Umsatzerlöse, die teilweise durch projektbezogene Beiträge in Solutions und Connectivity sowie höhere Zusammenschaltungserlöse bedingt waren, wettgemacht. Die rückläufigen Erlöse aus Mobilfunkdienstleistungen waren auf die negativen Effekte aus dem Kunden-Roaming durch die oben genannte Abschaffung des Endkunden-Roamings sowie Verluste im Prepaid-Segment zurückzuführen.

Im Segment Bulgarien erhöhten sich die Umsatzerlöse infolge höherer Erlöse aus dem Verkauf von Endgeräten sowie eines leichten Anstiegs der Erlöse aus Dienstleistungen im Jahresvergleich um 3,4%. Im Segment Kroatien stiegen die Umsatzerlöse im Jahresvergleich um 2,9% an (berichtet: +10,1%) und profitierten weiterhin von der laufenden soliden Entwicklung im Mobilfunkgeschäft und dem anhaltenden Wachstum im Festnetzgeschäft. Die Umsatzerlöse im Segment Weißrussland erhöhten sich im Jahresvergleich um 27,6% (berichtet: +33,9%), was auf ein anhaltend solides operatives Wachstum und ein sich verbesserndes Wechselkursumfeld zurückzuführen war. Ohne die positiven Wechselkurseffekte in Höhe von 7,7 Mio. EUR stiegen die Umsatzerlöse in Weißrussland im Jahresvergleich um 18,0% an (berichtet: 23,8%).

Im Segment Slowenien erhöhten sich die Umsatzerlöse im 2. Quartal 2017 im Jahresvergleich um 2,5%, was den höheren Erlösen aus dem Verkauf von Endgeräten und gestiegenen Erlösen aus Festnetzdienstleistungen zuzuschreiben war, während der Wettbewerb im Mobilfunk weiterhin stark blieb. Die Umsatzerlöse stiegen im Segment Serbien im Jahresvergleich um 2,8% an, da höhere Erlöse aus dem Verkauf von Endgeräten die rückläufigen Erlöse aus Mobilfunkdienstleistungen mehr als wettmachen konnten. In der Republik Mazedonien gingen die Umsatzerlöse im Jahresvergleich um 3,8% zurück. Hauptgrund hierfür waren die rückläufigen Zusammenschaltungserlöse sowohl im Mobilfunkgeschäft als auch im Festnetzgeschäft.

Die Kosten und Aufwendungen der Gruppe stiegen im 2. Quartal 2017 im Jahresvergleich um 2,2% auf 723,6 Mio. EUR (berichtet: +3,2%), was Anstiegen in allen Märkten, mit Ausnahme der Republik Mazedonien, zuzuschreiben war.

Das EBITDA der Gruppe stieg im 2. Quartal 2017 im Jahresvergleich um 7,8% auf 359,3 Mio. EUR an (berichtet: +9,1%), mit positiven Beiträgen aus Weißrussland, Österreich, Bulgarien, Kroatien und der Republik Mazedonien. Ohne Währungseffekte, die sich im 2. Quartal 2017 auf positive 4,2 Mio. EUR beliefen, erhöhte sich das EBITDA der Gruppe im Jahresvergleich um 6,6% (berichtet: +7,9%).

In Österreich war das EBITDA-Wachstum in Höhe von 4,8% den Festnetz- und sonstigen Umsatzerlösen sowie geringeren Stützungen und einem niedrigerem Personalaufwand zuzuschreiben. Der projektbezogene Beitrag zum EBITDA-Wachstum kann nicht auf den Rest des Geschäftsjahres 2017 hochgerechnet werden. Darüber hinaus profitierte das EBITDA von einigen nicht zahlungswirksamen Posten in Form von Rückstellungsauflösungen sowie von Effekten, die zu einer besseren Marge auf Endgeräte führten.

In Bulgarien stieg das EBITDA um 8,6% an. Ursächlich hierfür waren ein leichter Anstieg der Erlöse aus Dienstleistungen, eine bessere Marge auf Endgeräte sowie Kosteneffizienzen.

Die höheren Erlöse aus Dienstleistungen in Kroatien konnten den Kostenanstieg durch intensivierte Verkaufsinitiativen und Kosten in Zusammenhang mit dem Wachstum der umsatzgenerierenden Einheiten (RGUs) mehr als kompensieren. Daraus ergab sich ein Anstieg des EBITDA im Jahresvergleich von 7,7% (berichtet:
+23,0%).

In Weißrussland führte eine solide operative Entwicklung zusammen mit positiven Wechselkurseffekten dazu, dass das EBITDA im Vergleich zum 2. Quartal 2016 um 44,9% anstieg (berichtet: +49,4%). Ohne die positiven Wechselkurseffekte in Höhe von 3,9 Mio. EUR stieg das EBITDA in Weißrussland im Jahresvergleich um 34,1% an (berichtet: 38,2%).

In Slowenien ging das EBITDA um 19,0% zurück, da höhere Kosten für Endgeräte und Kosten für Rebranding-Aktivitäten die höheren Umsatzerlöse mehr als kompensiert haben. Das EBITDA in der Republik Serbien ging im Jahresvergleich um 4,3% zurück, da der Umsatzanstieg, bedingt durch die Erlöse aus dem Verkauf von Endgeräten, durch gestiegene Kosten in Verbindung mit der Neupositionierung des Unternehmens sowie zusätzliche Verkaufsinitiativen mehr als wettgemacht wurde. In der Republik Mazedonien führten die verbesserte Marge auf Endgeräte und Kosteneffizienzen dazu, dass das EBITDA im Jahresvergleich um 19,5% anstieg.

Die Abschreibungen verringerten sich im 2. Quartal 2017 um 1,9% auf 212,8 Mio. EUR (berichtet: -0,9%), was in erster Linie wechselkursbedingten niedrigeren Abschreibungen in Weißrussland im 2. Quartal 2017 und M&A-bedingte höhere Abschreibungen in der Republik Mazedonien im 2. Quartal 2016 zuzuschreiben war. Insgesamt ergab sich daraus ein Anstieg des Betriebsergebnisses im Jahresvergleich von 25,8% auf 146,5 Mio. EUR (berichtet: +27,9%).

Das berichtete Finanzergebnis belief sich im 2. Quartal 2017 auf negative 23,4 Mio. EUR, verglichen mit negativen 22,3 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum. Die berichteten Ertragsteuern betrugen im 2. Quartal 2017 10,6 Mio. EUR, verglichen mit 9,8 Mio. EUR im 2. Quartal 2016. Insgesamt führte dies im 2. Quartal 2017 zu einem berichteten Nettoergebnis in Höhe von 112,5 Mio. EUR gegenüber 82,4 Mio. EUR im 2. Quartal 2016.

Die Anlagenzugänge sanken im zweiten Quartal 2017 um 17,0% im Jahresvergleich auf 171,3 Mio. EUR, während sie im ersten Halbjahr 2017 um 3,1% auf 351,3 Mio. EUR anstiegen.

Highlights erstes Halbjahr 2017

  • Anstieg der Umsatzerlöse der Gruppe um 4,0% (berichtet: +5,0%), mit einem Anstieg der Erlöse aus Dienstleistungen in Österreich, Kroatien, Weißrussland und Slowenien.
  • Anstieg des EBITDA der Gruppe in Höhe von 4,2% (berichtet: +5,3%), vorwiegend bedingt durch Wachstum in Weißrussland, Österreich, Kroatien und der Republik Mazedonien.
  • Die negativen Effekte aus der schrittweisen Abschaffung des Endkunden-Roamings in der EU fielen im ersten Halbjahr 2017 etwas geringer aus als erwartet, während die erwarteten Verluste für die zweite Jahreshälfte gleich bleiben.
  • Die gesamten positiven Effekte aus der Währungsumrechnung beliefen sich im ersten Halbjahr 2017 im Umsatz auf 20,7 Mio. EUR und im EBITDA auf 9,7 Mio. EUR und stammten fast ausschließlich aus Weißrussland.
  • Die Ergebnisse auf einer berichteten Basis wurden unterstützt durch:

o Die Übernahme des Festnetzbetreibers Metronet in Kroatien, die am 15. Februar 2017 abgeschlossen wurde. Das Unternehmen wurde zum 1. Februar 2017 konsolidiert. o Die Übernahme des Festnetzanbieters Atlant Telecom und seiner Tochtergesellschaft TeleSet in Weißrussland, konsolidiert zum 1. Dezember 2016.

* Das berichtete Nettoergebnis stieg im ersten Halbjahr 2017 um 27,9% von 163,4 Mio. EUR auf 208,9 Mio. EUR an.

Ende der Mitteilung euro adhoc

Anhänge zur Meldung:

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