„WELTjournal“ und „WELTjournal +“ am 19. Juli: „Türkei – ein Jahr nach dem Putsch“ und „Putin – Russlands neuer Machtanspruch“

Wien (OTS) - Die Zeit nach dem niedergeschlagenen Putschversuch in der Türkei vor einem Jahr ist zum Generalangriff auf demokratische Institutionen geworden. Verleumdung, Misstrauen und Hass spalten die türkische Gesellschaft. War es ein kontrollierter Putsch, wie die Opposition meint? Wie konnte Präsident Erdogan den Staatsstreich zu seinen politischen Gunsten nutzen? Diesen und anderen Fragen ist Jörg Winter mit seinem Team in Istanbul für die Reportage „Türkei – ein Jahr nach dem Putsch“, die das „WELTjournal“ – präsentiert von Cornelia Vospernik – am Mittwoch, dem 19. Juli 2017, um 22.30 Uhr in ORF 2 zeigt, in monatelanger Recherche nachgegangen.

Um 23.05 Uhr blickt „WELTjournal +: Putin – Russlands neuer Machtanspruch“ hinter die Kulissen des Systems Putin und bietet eine differenzierte Gegenthese zum gängigen Feindbild Russland, das nach wie vor in vielen westlichen Medien vorherrscht.

WELTjournal: „Türkei – ein Jahr nach dem Putsch“

ORF-Korrespondent Jörg Winter hat die dramatischen Vorgänge in der Türkei nach dem niedergeschlagenen Putsch selbst miterlebt und in den Tagen und Wochen danach ausführlich berichtet. Für das „WELTjournal“ hat er über Monate Menschen begleitet, deren Leben sich durch den Putschversuch und dessen Folgen massiv verändert hat: Familien, deren Soldatensöhne jetzt als Verräter im Gefängnis sitzen, Journalisten wie Can Dündar, der aus dem Exil in Berlin gegen Präsident Erdogan ankämpft, in Ungnade gefallene Uni-Lehrer, die als Staatsbürger zweiter Klasse um ihre Existenz ringen. Aber auch die offiziellen Helden des Putsches kommen zu Wort, die sich den Panzern mutig entgegengestellt haben. Jörg Winter porträtiert ein Land auf der Suche nach Halt und zeigt in persönlichen Begegnungen Stimmen, die bereits in den Tagen nach dem Coup vor einer düsteren Zeit warnen und recht behalten sollten.

WELTjournal +: „Putin – Russlands neuer Machtanspruch“

Seit August 1999 lenkt Wladimir Putin durchgehend die Geschicke Russlands – als Präsident oder als Regierungschef. In diesen 18 Jahren hat er es sich zu seiner Mission gemacht, das von Schulden, Misswirtschaft und dem Griff der Oligarchen zerrüttete Russland wieder zur Supermacht wie in Sowjetzeiten aufzubauen. Lange Zeit war Putin der EU gegenüber ausgesprochen positiv eingestellt, doch zu einer wirklichen Annäherung an den Westen ist es nicht gekommen – im Gegenteil: Nach der völkerrechtswidrigen Annexion der Krim verhängte die EU Sanktionen gegen Russland, Russland verfügte im Gegenzug einen Einfuhrstopp für westliche Lebensmittel. Jetzt sucht Putin sich Verbündete im Nahen Osten und in Asien.

Nach innen setzt Putin auf einen autoritäreren Führungsstil, bei dem Kritiker mundtot gemacht werden. Trotz Manipulationsvorwürfen bei mehreren Wahlen ist er sich der Unterstützung einer breiten Mehrheit der Bevölkerung sicher.

Die Sendungen sind auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) – vorbehaltlich vorhandener Online-Lizenzrechte – als Live-Stream sowie nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar.

Das gesamte TV-Angebot des ORF – ORF eins, ORF 2, ORF III, ORF SPORT + sowie 3sat – ist auch im HD-Standard zu empfangen. Alle Informationen zum ORF-HD-Empfang und zur Einstellung der neuen HD-Angebote finden sich auf der Website hd.ORF.at, die ORF-Service-Hotline 0800 / 090 010 gibt kostenfrei aus ganz Österreich persönliche Hilfestellung.

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