Integration und Diversität - Grossmann sieht auch Stadtplanung gefordert

5.000 neue LehrerInnen für bessere Bildungschancen

Wien (OTS) - SPÖ-Bildungssprecherin Elisabeth Grossmann sieht den Vorschlag der Grünen, Kinder mit schlechteren Deutsch-Kenntnissen unabhängig von ihrem Wohnort auf Kindergärten und Schulen im ganzen Stadtgebiet zu verteilen, kritisch. Sie unterstützt die Forderung von Bildungsministerin Sonja Hammerschmid und von BildungsexpertInnen wie Heidi Schrodt nach mehr Unterstützungspersonal. Gleichzeitig weist Grossmann aber auch darauf hin, dass nicht allein das Bildungssystem gefordert sei: „Wir brauchen mehr Diversität bei der Wohnbaupolitik, die sich dann auch im Kindergarten und in der Schule abbildet“, so Grossmann. Angesprochen sei hier vor allem die Stadtplanung, durch Wohnbaupolitik für größere Durchmischung zu sorgen. **** 

Grossmann verweist dazu auf Graz, das in dieser Hinsicht „leider ein Negativbeispiel“ sei – auch bei aktuellen Wohnbauprojekten lässt sich feststellen, dass auf Diversität der Bevölkerung in verschiedenen Bezirken keine Rücksicht genommen werde, sondern sich die Homogenität im Gegenteil noch verstärkt, so die steirische SPÖ-Abgeordnete. „Das Bildungssystem kann nicht allein verantwortlich sein für gelungene Integration – hier sind viele gefordert“, betont sie.

 Gleichzeitig spricht sie sich dafür aus, die bildungspolitischen Maßnahmen zu verstärken. „Mit den Sprachstartgruppen und mobilen Teams wurden schon wichtige Schritte gesetzt. Aber wir brauchen zusätzliches pädagogisches Personal - deshalb wollen wir in der nächsten Legislaturperiode 5.000 zusätzliche LehrerInnen für Brennpunktschulen“, bekräftigt Grossmann eine zentrale Koalitionsbedingung der SPÖ. (Schluss) ah/mb/ew

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