FPÖ-Mölzer zu Walser: Deutschpflicht ist Gebot der Stunde – Grüne Sprachquoten sind lebensfremd!

Sprachförderung von Kindern mit Migrationshintergrund darf nicht zum Nachteil für Kinder mit Deutsch als Muttersprache werden

Wien (OTS) - „Eine Initiative im Bereich der Elementarpädagogik ist absolut notwendig, allerdings nicht in jener Form, die seitens der Grünen vorgeschlagen wird“, hielt der freiheitliche Bildungssprecher NAbg. Wendelin Mölzer fest. „Die Forderung der Grünen nach einer Sprachquote für Kindergärten und Volksschulen – diese soll es laut Martin Walser in Kindergartengruppen mit bis zu einem Drittel nicht-deutschsprechender Kinder geben – sind absolut lebensfremd und gerade in den Ballungszentren überhaupt nicht umsetzbar. Walser soll einmal erklären, wie er solche Quoten in Kindergärten oder Volkschulklassen mit 80 bis 90 Prozent Zuwandererkindern, die nur über rudimentäre Sprachkenntnisse verfügen, umsetzen möchte. Der grüne Vorschlag zeigt doch nur, wie wenig die Grünen mit den Lebensrealitäten gemeinsam haben“, so Mölzer.

„Anstatt Kindern mit Sprachdefiziten die Möglichkeit zu bieten, die notwendigen Kenntnisse mit Hilfe einer Sprachgruppe zu erlernen, sollen sie vor den Karren des 'Quoten-Kampfs' der Grünen gespannt werden“, so Mölzer weiter. „Den Grünen dürfte einzig die Einführung von Quoten in allen Lebensbereichen wichtig sein. Ob diese sinnvoll sind oder nicht, scheint hier absolut nebensächlich.“
Mölzer wies daraufhin, dass man diesbezüglich auch der sprachlichen Entwicklung von Kindern ohne Migrationshintergrund Beachtung schenken muss.

„Das Hauptaugenmerk der politischen Diskussion liegt auf der Förderung von Kindern mit keinen oder wenig Deutschkenntnissen. Die Bedürfnisse von Kindern mit Deutsch als Muttersprache werden hier gänzlich ausgeblendet. Ihnen steht Sprachförderung zumindest im selben Maß wie Kindern mit Migrationshintergrund zu, wobei das Engagement diesbezüglich bei weitem nicht so hoch ist“, kritisierte der Abgeordnete. „Unsere freiheitliche Forderung einer Sprachstanderhebung vor Schuleintritt ist das Gebot der Stunde! Nur mit eigenen Deutsch-Klassen kann geboten werden, dass Kinder mit ausreichenden Deutschkenntnissen nicht benachteiligt werden“, so Mölzer.

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