Kritik an SPÖ-Mieten: „Das ist eine Sache des Anstandes!“

ÖAAB-Nehammer fordert Offenlegung sämtlicher Verträge der Stadt Wien mit SPÖ-Organisationen

Wien (OTS) - Während den Wienern seit Monaten stetig steigende Mieten zugemutet werden und ihnen daher immer weniger Geld zum Leben bleibt, logiert die Bundes-SPÖ in der Löwelstraße in einem Haus in Toplage neben dem Burgtheater um billigste 4,27 Euro pro Quadratmeter. Das ist sogar deutlich weniger, als Mieter in Gemeindebauten berappen müssen. Der Grund: Das Haus gehört der Stadt Wien und ist somit Eigentum der Öffentlichkeit. Für den Wiener ÖAAB-Vorsitzenden Karl Nehammer ist das ein Skandal, liegen doch die ortsüblichen Mieten in dieser Lage zwischen 12 und 30 Euro pro Quadratmeter. Nehammer: „Es ist eine Frage des Anstandes, dass man sich derartige Vorteile nicht selbst einräumt! Der Wiener ÖAAB-Chef bezeichnet die Vorgangsweise als Beleidigung für alle Menschen, die hart arbeiten, um sich die hohen Mieten in Wien überhaupt leisten können. Er fordert die Offenlegung sämtlicher Vereinbarungen zwischen der Stadt Wien und SPÖ-Organisationen.

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