NÖ Exporte übersprangen abermals 20 Milliarden Euro Marke

Bohuslav, Zwazl, Salzer: Steigende Absatzzahlen unterstreichen Qualität und Beliebtheit unserer Produkte

St. Pölten (OTS/NLK) - „Unsere Betriebe haben sich unter schwierigen Bedingungen gut geschlagen“, lautet das Resümee von Wirtschafts-Landesrätin Petra Bohuslav, WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl und IVNÖ-Präsident Thomas Salzer zur Exportstatistik 2016. Abgesehen vom Hauptmarkt Deutschland zeigt sich wieder einmal die vitale Bedeutung der osteuropäischen Märkte für die NÖ Wirtschaft. Mit Tschechien, Ungarn, Polen, der Slowakei und Slowenien befinden sich gleich fünf osteuropäische Länder in den Top 10 der wichtigsten NÖ Exportmärkte.

„2016 übersprangen Niederösterreichs Exporte mit rund 20,1 Milliarden Euro zum vierten Mal in Folge die 20 Milliarden-Marke. Damit behauptet Niederösterreich seine Stellung als starkes Export-Bundesland und ist nach Oberösterreich das Bundesland mit der größten Exportwirtschaft in Österreich“, zeigen sich Wirtschafts-Landesrätin Petra Bohuslav, Wirtschaftskammer-Präsidentin Sonja Zwazl und NÖ Industriellenvereinigungs-Präsident Thomas Salzer über die nun veröffentlichte Exportstatistik 2016 erfreut. Landesrätin Bohuslav ergänzt: „Mit der NÖ Exportoffensive, die wir als Land Niederösterreich gemeinsam mit der Wirtschaftskammer, der Industriellenvereinigung und ecoplus International gestartet haben, verfolgen wir den Ansatz, uns möglichst breit aufzustellen, um nicht nur von einem Markt abhängig zu sein. Außerdem analysieren wir laufend die Entwicklungen der Weltwirtschaft, damit unsere kleineren und mittleren Betriebe rasch Chancen ergreifen können, wenn sich neue Möglichkeiten anbieten.“

WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl gratuliert den niederösterreichischen Export-Unternehmen: „Die heimischen Betriebe punkten vor allem mit der Qualität ihrer Produkte, der Verlässlichkeit und der Innovationskraft auf den Exportmärkten. Wir wissen, dass der Export für eine höhere Wertschöpfung in Niederösterreich sorgt und außerdem auch Tausende Arbeitsplätze absichert.“ Hier ist die Arbeit der Außenwirtschaftsorganisation der Wirtschaftskammer für die exportierenden Betriebe unverzichtbar.

IVNÖ-Präsident Thomas Salzer hob die anhaltend positive Entwicklung der Exporte in die USA hervor. „Um 9,2 Prozent konnten die Exporte 2016 in die USA zulegen. Die USA sind für Niederösterreich der wichtigste außereuropäische Markt. Dort gibt es eine ähnliche Geschäftskultur und eine hohe Gründungsdynamik. Der angelsächsische Raum bietet somit nicht nur attraktive Geschäftsmöglichkeiten, sondern liefert auch vorbildhafte Beispiele zur Steigerung unseres Wirtschaftswachstums.“

Die Top 10 der niederösterreichischen Exportländer sind: Deutschland (+0,7 Prozent), Tschechische Republik (+0,01 Prozent), Italien (+0,6 Prozent), Vereinigte Staaten (+9,23 Prozent), Ungarn (+1,8 Prozent), Polen (+1,2 Prozent), Frankreich (-3,7 Prozent), Schweiz (-24,4 Prozent), Slowakei (+0,25 Prozent) und Slowenien (-15,8 Prozent).

Bohuslav, Zwazl und Salzer blicken positiv auf die kommenden Monate:
„Die ersten drei Monate des Jahres 2017 zeigen klar nach oben, wie ein Blick auf die österreichische Exportstatistik 2017 zeigt. Die Wirtschaft in Osteuropa boomt, die BIP-Wachstumsraten sind beeindruckend. Von dieser Entwicklung wollen wir weiterhin profitieren, Osteuropa bleibt für Niederösterreich auch 2017 die wichtigste Export-Region.“ Doch beim Ausblick gibt es neben Licht, auch Schatten: „Die Wirtschaftssanktionen gegen Russland und die politische Lage in der Türkei“, so Bohuslav, Zwazl und Salzer.

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