EU-Abgeordneter Dr. Rübig unterstützt stabile Rahmenbedingungen für Pharma

Besuch in Österreichs größter Medikamenten-Produktion in Kundl

Wien (OTS) - Am Freitag machte Dr. Paul Rübig, EU-Abgeordneter der ÖVP, Station bei Sandoz in Kundl. Gemeinsam mit dem Chef der Wirkstoffproduktion „Anti-Infectives“ Dr. Konrad Schaefer und der Geschäftsführerin des Fachverbands Chemische Industrie Mag. Sylvia Hofinger besprach der Europa-Politiker wichtige gesundheits- und wirtschaftspolitische Themen wie den Kampf gegen Antibiotika-Resistenzen, Sozial- und Umweltstandards in der Medikamentenproduktion sowie die europäischen Rahmenbedingungen für Forschung & Entwicklung im pharmazeutischen Bereich.

„Österreich hat eine starke pharmazeutische Industrie, die jährlich hunderte Millionen Euro investiert und Forschung und Entwicklung vorantreibt“, erklärte Dr. Rübig nach seinem Rundgang durch die größte Medikamenten-Produktion Österreichs in Kundl. „Ich setze mich daher für stabile Rahmenbedingungen auf österreichischer und europäischer Ebene ein, damit der Standort weiter wachsen kann und wir als Europäer weiterhin die Nase vorn haben, wenn es um die Erforschung und Entwicklung neuer Wirkstoffe im Kampf gegen Krankheiten geht.“ Dr. Schaefer von Sandoz betonte die Wichtigkeit von Anreizsystemen und Stabilität für die Industrie: „Österreich ist ein Pharma-Exportland mit langer Tradition. Wir verlassen uns auf unsere Partner im Land und im Bund, dass die bestehenden Anreizsysteme für Forschung & Entwicklung aus- und nicht abgebaut werden.“

Mag. Hofinger zeigte sich in diesem Zusammenhang verwundert über jüngste pharmafeindliche Aussagen im Rahmen einer Veranstaltung des Europäischen Health Forums Gastein: „Vertreter von Gesundheitsministerium und Hauptverband versuchen erneut, die Strukturprobleme des Gesundheits- und Sozialversicherungswesens auf die Wirtschaft abzuwälzen. Wenn nun die EU-Präsidentschaft Österreichs dazu benützt werden soll, auf Kosten eines starken Forschungs- und Innovationsstandorts von den hausgemachten Problemen abzulenken, dann fehlt uns dafür jedes Verständnis.“

Dr. Rübig strich die Wichtigkeit der besprochenen Themen hervor: „Als österreichischer EU-Abgeordneter bin ich sehr daran interessiert, dass Forschung & Entwicklung in meiner Heimat und in der EU vorangetrieben werden. Das bestehende Regelwerk rund um den Patentschutz von Medikamenten in Europa bietet auf bewährte und zielführende Art die Basis für das starke Engagement in F&E und sorgt für Investitionen.“ In den vergangenen Jahren hätte der pharmazeutische Sektor rund 30 Milliarden Euro pro Jahr in F&E investiert, berichtete Dr. Schaefer. In Europa hängen rund 118.000 Jobs an der Erforschung und Entwicklung von Arzneimitteln. „Eine Priorität der österreichischen EU-Präsidentschaft ist Wachstum. Hier sehe ich die Bereiche Life Sciences und Pharma als Schlüsselfaktoren, um in Europa Wachstum zu generieren“, so Dr. Rübig abschließend.

Über Novartis in Österreich

Die österreichische Novartis Gruppe ist das größte Pharmaunternehmen des Landes und gliedert sich in die Geschäftsbereiche innovative Medikamente (Pharmaceuticals, Oncology), Generika (Sandoz) und Augenheilkunde (Alcon). Mit 84 laufenden klinischen Studien, die rund 3.000 Patienten einschließen, investiert Novartis stark in den Wissenschaftsstandort Österreich. Rund 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten täglich im Bereich Forschung & Entwicklung daran, mit wissenschaftlich fundierten Innovationen Krankheiten zu lindern und zu heilen.

Weitere Informationen zum Unternehmen in Österreich finden Sie unter http://www.novartis.at.

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Mail: christian.thonke@novartis.com

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