Cyber-Risiko – Österreichs KMU sehen Absicherungsbedarf

Vor allem Finanzdienstleistungsunternehmen, Hotelbetriebe und der öffentliche Sektor werden aktiv und setzen auf „Cyber-Protect“.

Wien (OTS) - Wie schnell die Bedrohung aus dem Netz wächst, zeigt die Anzeigenstatistik des Innenministeriums: Von 2015 auf 2016 wurde ein Plus von 31 Prozent verzeichnet. Ein Angriff kann jeden, ungeachtet der Branche, treffen – kein Unternehmen ist zu klein, zu unbedeutend, zu entlegen. „Diese Tatsache manifestiert sich immer mehr im Bewusstsein der Unternehmer, das Interesse an einer Absicherung vor finanziellen Schäden ist dementsprechend groß und nimmt wöchentlich zu. Unser Produkt ist seit Jänner dieses Jahres am Markt und es trifft ins Schwarze“, erklärt Doris Wendler, Vorstandsdirektorin der Wiener Städtischen Versicherung.

Die Top-Branchen

Die Wiener Städtische bietet seit Jahresanfang ein Produkt zum Schutz vor finanziellen Schäden durch Cyberkriminalität und im Ernstfall rund um die Uhr Expertenunterstützung durch das Cyber-Center. „Cyber-Protect“ wird von den unterschiedlichsten Branchen nachgefragt, ganz besonders jedoch von Finanzdienstleistungsunternehmen, Hotelbetrieben sowie dem öffentlichen Sektor. Nachdem die meisten Unternehmen in Ballungsräumen angesiedelt sind, ist hier auch der Bedarf am größten – quer durch ganz Österreich. Hinsichtlich der Unternehmensgröße hat die Wiener Städtische die meisten Anfragen von Betrieben, die zwischen 11 und 50 Mitarbeiter beschäftigen, dicht gefolgt von jenen, die mehr als 50 Mitarbeiter haben. Etwas weniger aktiv waren bisher Unternehmen mit zwischen fünf und zehn bzw. mit weniger als fünf Mitarbeitern.

‚Wenn schon, denn schon‘ für die Wiener Städtische

Um auch Kleinst- und Ein-Personen-Unternehmen einen Zugang zu einer Cyber-Versicherung zu ermöglichen, bietet die Wiener Städtische ab sofort die Möglichkeit einer umsatzabhängigen Prämienreduktion von bis zu 50 Prozent. „Für einen Installateur mit einem Jahresumsatz von 500.000 Euro würde das beispielsweise für eine Basisdeckung eine monatliche Prämie von 20 Euro bei einer Versicherungssumme von 100.000 Euro bedeuten. Im Vergleich zu den möglichen finanziellen Folgen eines Cyber-Angriffes zahlt sich diese Investition mehr als aus“, rechnet Wendler vor. Sollte der Versicherungsfall eintreten, steht das Cyber-Center der Wiener Städtischen 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche zur Seite: am Telefon, per Fernwartung und bei Bedarf auch persönlich vor Ort.

'Wenn schon, denn schon‘ für Unternehmen

Die vergangenen Monate haben gezeigt, dass das Interesse am Schutz vor finanziellen Folgen eines Cyber-Angriffes stark ist. Woran es leider noch zu oft fehlt, ist eine ausreichende IT-Sicherheit und grundlegende Maßnahmen zur Risikominimierung. „Wir sind die Feuerwehr, wenn es einmal brennt. Besser ist es natürlich, wenn es gar nicht dazu kommt. Anhand einer Checkliste erarbeiten wir gemeinsam mit dem jeweiligen Unternehmer, welche Maßnahmen es braucht, das Unternehmen umfassend zu schützen. Hierfür stellen wir gerne unsere Expertise zur Verfügung“, betont Wendler.

Jetzt schon gerüstet für die Datenschutz-Grundverordnung

Eine weitere Neuerung: „Cyber-Protect“ ist bereits jetzt, knapp ein Jahr vor in Krafttreten (25. Mai 2018) der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der EU, fit für diese Anforderungen. Das bedeutet: Die Wiener Städtische bietet schon jetzt die Deckung der Abwehrkosten bei einem datenschutzrechtlichen Verfahren nach einer Datenschutzverletzung durch eine Cyber-Attacke. 

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