Bundesrat – Gruber-Pruner/Ebner: Gesundheitsreform bringt Vorteile für PatientInnen und ÄrztInnen

Weichenstellung für das Gesundheitssystem – Moderne Rahmenbedingungen durch Primärversorgungseinheiten und Ärztekooperation

Wien (OTS/SK) - „Das Ziel unserer Gesundheitsreform ist die Stärkung der ambulanten Versorgung. Also kurz gesagt: Die beste medizinische Betreuung aller Bürgerinnen und Bürger direkt in Wohnortnähe. Denn jeder Mensch, der krank ist, möchte zeit- und ortsnahe die beste medizinische Hilfe bekommen, die er oder sie bekommen kann“, freut sich SPÖ-Bundesrätin Daniela Gruber-Pruner in der Aktuellen Stunde des Bundesrats über die heute, Donnerstag, behandelte Gesundheitsreform. „Wenn Ärztinnen und Ärzte künftig intensiver kooperieren und sogar über Professionen hinweg zusammenarbeiten, dann kann das nur positive Auswirkungen für alle Patientinnen und Patienten haben.“ ****

SPÖ-Bundesrätin Adelheid Ebner erklärte: „Es bedarf moderner Rahmenbedingungen. Diese schaffen wir mit unserer Gesundheitsreform. Besonders auch im ländlichen Raum ist es uns ein Anliegen, wohnortnahe Versorgung und bedarfsgerechte Öffnungszeiten sicherzustellen.“ Auch den Fokus auf Teamarbeit strich Ebner hervor:
„Durch diese Regelung werden Allgemeinmedizinerinnen und –mediziner mit anderen Gesundheitsberufen, Fachärztinnen und Fachärzten und Therapeutinnen und Therapeuten zusammenarbeiten.“

Gruber-Pruner skizzierte die Win-win-Situation durch Primärversorgungseinheiten. „Das kann im ländlichen Raum bedeuten, dass niedergelassene Ärztinnen und Ärzte sich von ihrer aktuellen Ordination aus besser mit anderen Ärztinnen und Ärzten in ihrer Region vernetzen, die Angebote aufeinander abstimmen oder auch Urlaube so planen, dass immer jemand für die Patientinnen und Patienten da ist“, so Gruber-Pruner, die weiter ausführte: „Im städtischen Bereich wird das zusätzlich auch bedeuten, dass Gemeinschaftsordinationen entstehen, welche nicht nur für die Ärztinnen und Ärzte billiger sind, sondern auch zu insgesamt längeren Öffnungszeiten für die Patientinnen und Patienten führen.“ In den nächsten Jahren sollen 75 solcher Primärversorgungszentren entstehen. (Schluss) sc/pm/mp

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