Kadenbach: EU-Parlament bekämpft Klimawandel

Klares Nein zur weiteren Verwendung des Treibhausgases FKW

Wien (OTS/SK) - "Das Verbot von Fluorkohlenwasserstoffen (FCKW), die die Ozonschicht zerstören, war einer der großen Erfolge der internationalen Staatengemeinschaft. Das sogenannte Montreal-Protokoll, das in den 1980ern die Abschaffung von FCKW beschloss, gilt bis heute als erfolgreichstes Umweltabkommen der Geschichte. Leider ist aber auch das Nachfolgeprodukt von FCKW, das sogenannte FKW sehr problematisch. Dieses Treibhausgas zerstört zwar nicht die Ozonschicht, trägt aber sehr stark zur Erderwärmung bei", sagt Karin Kadenbach, die Umweltsprecherin der Europa-SPÖ. FKW ist beispielsweise in Klimaanlagen, Sprühdosen oder Kühlschränken zu finden. 2016 wurde in Ruandas Hauptstadt Kigali, das sogenannte Kigali-Protokoll beschlossen, in dem sich die Staatengemeinschaft darauf einigte, das Treibhausgas FKW schrittweise nicht mehr zu verwenden. ****

"FKW ist so schädlich, dass der stufenweise Verzicht die Erderwärmung um ein halbes Grad bremst. Denn FKW ist bis zu tausendmal klimaschädlicher als Kohlendioxid. Umso wichtiger ist es, dass das EU-Parlament heute das Kigali-Protokoll ratifiziert hat. Diese verpflichtet die Staaten den Ausstoß von FKW ab 2019 schrittweise zu reduzieren. Nun geht es vor allem darum Tempo zu machen. Je schneller die Mitgliedsstaaten dem EU-Parlament folgen und das Kigali-Protokoll ratifizieren, umso schneller können wir aus FKW aussteigen. Denn das Abkommen tritt 2019 nur dann in Kraft, wenn bis dahin 20 Staaten unterschrieben haben. Es wäre ein wichtiges Signal für den Klimaschutz, wenn die EU zu den Erstunterzeichnern gehört", schließt Kadenbach. (Schluss) ew/mp

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