Wiener NEOS wollen Erleichterungen für Event-Veranstalter

Wien (OTS/RK) - Wiens junge Veranstaltungsszene leide unter „intransparenten Vorgaben“, zu langen Behördenwegen sowie einem teils „willkürlichen“ Auflagenkatalog – ihre Gegenvorstellungen haben Klubobfrau Beate Meinl-Reisinger und NEOS-Gemeinderat Markus Ornig heute, Mittwoch, bei einer Pressekonferenz präsentiert. Zuerst sei die Stadt Wien aufgefordert, ihren Status quo als „Stadt der Nachtkultur“ objektiv zu erheben. Wien solle damit dem Beispiel von Metropolen wie Amsterdam und Berlin folgen, die den „Standort- und Wirtschaftsfaktor einer blühenden Jugendkulturszene“ schon erkannt hätten. Auf Basis des Studienergebnisses müsse folgend der Posten des „Nachtbürgermeisters“ geschaffen werden: Ein One-Stop-Shop für Eventveranstalter, um sämtliche Behördenwege, Bewilligungsverfahren und das Einhalten gesetzlicher Auflagen über eine zentrale Stelle abwickeln zu können. Das Bündeln dieser Wege brächte jungen Veranstaltern auch eine finanzielle Erleichterung und erhöhe die „wirtschaftliche Tragfähigkeit“ ihrer Ideen.

Auch forderten Meinl-Reisinger und Ornig von der Stadt ein Umdenken in der Vergabe öffentlichen Raums für Veranstaltungen. Während für Parteiveranstaltungen – etwa das SPÖ-Donauinselfest – Locations in prominenter Lage bereitgestellt würden, müssten sich „kleine Veranstalter in die Peripherie orientieren“ – und bekämen bisweilen nicht einmal dort die entsprechenden Plätze bewilligt. Ebenfalls gehöre die Möglichkeit der Sperrstunden-Verlängerung transparenter gestaltet: Auf Basis der „Nachtleben-Studie“ müssten in Wien Plätze und Zonen definiert werden, innerhalb derer Veranstaltungen mit längeren Öffnungszeiten und entsprechender Schall- bzw. Geräuschentwicklung passieren dürfen.

Weitere Informationen: NEOS Wien Rathausklub, Tel. 01/4000-81411. (Schluss) esl

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