Steinhauser für Mietobergrenze in Wien in der Höhe von 7,50 Euro

Grüne: Inakzeptabel, dass Hälfte des Einkommens fürs Wohnen aufgewendet werden muss

Wien (OTS) - „Wohnen wird für die Menschen immer mehr zum Luxus. Dass in Wien mittlerweile beinahe die Hälfte des Einkommens fürs Wohnen aufgewendet werden muss, ist aus Grüner Sicht absolut inakzeptabel. Es braucht hier endlich spürbare Entlastungen“, sagt der Grüne Klubobmann Albert Steinhauser anlässlich einer Studie von Immobilienscout 24 und des Markt- und Meinungsforschungsinstituts GfK. Gemessen an der Kaufkraft sei das Wohnen selbst in der hochpreisigen Metropole München billiger als in Wien. 

„Es braucht faire Mietpreise, die die Leistbarkeit des täglichen Lebens und des Grundbedürfnisses Wohnen garantieren. Hierfür schlagen wir eine Mietobergrenze vor, die in Wien bei 7,50 Euro Netto pro Quadratmeter liegt. Wir wollen Bewegung in ein neues Mietrecht bringen und fordern sowohl SPÖ als auch ÖVP, endlich Farbe zu bekennen und Maßnahmen im Sinne der Bevölkerung zu ergreifen“, meint Steinhauser.

Zahlen der Statistik Austria belegen, dass die Nettomieten in Österreich in den letzten fünf Jahren um 17 Prozent gestiegen sind, die Einkommen im selben Zeitraum nur um sechs Prozent. „Das kann sich nie und nimmer ausgehen. Wie lange sollen die Menschen noch tatenlos zusehen, wie die Mietpreise durch die Decke gehen?“, schließt Steinhauser.

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