Grillunfälle: "Sei kein Würschtel!" - Animationsfilm klärt auf

Ein Kurzfilm des Samariterbundes zeigt, wie man sich beim Grillen am besten vor Unfällen schützen kann und welche Maßnahmen bei Verletzungen gesetzt werden sollten

Wien (OTS) - Mit dem Sommer kommt die Grillsaison. Laut Kuratorium für Verkehrssicherheit unterschätzen an die 60 % der ÖsterreicherInnen die Gefahren, die damit einhergehen. Etwa 500 Menschen verletzen sich im Jahr beim Grillen.

Der Samariterbund hat nun einen kurzen Animationsfilm produziert, der auf die wichtigsten Fehler beim Grillen aufmerksam machen soll und Erste-Hilfe-Maßnahmen im Falle eines Unfalles zeigt: https://www.samariterbund.net/presse/videos

"Ein Hauptfehler ist das Verwenden von flüssigen Brandbeschleunigern wie Terpentin oder Petroleum", erklärt Jürgen Grassl, Leiter der ASBÖ-Akademie. "Die Gefahr, dass diese innerhalb kurzer Zeit hochexplosive Dämpfe und eine Stichflammen bilden, ist groß. Nicht selten wird dadurch die Kleidung entzündet und es kommt zu schweren Verbrennungen."

Das Video erklärt auf anschauliche Weise, worauf man beim Grillen achten sollte und gibt wichtige Tipps, wie etwa den Griller stabil und windgeschützt aufzustellen, Grillhandschuhe und Grillbesteck zu verwenden, und zeigt, wie Fettbrände vermieden und gelöscht werden können. Außerdem führt es die wichtigsten Erste-Hilfe-Maßnahmen für den Ersthelfer vor, falls es bereits zu Verbrennungen gekommen ist.

"So sollte abgebrannte, an der Haut festklebende Kleidung nie entfernt werden und sofort eine Abkühlung mit lauwarmen Wasser erfolgen. Die Wunden der Person sollten allerdings nicht länger als zehn Minuten abgekühlt werden. Bitte beruhigen Sie den Patienten und schützen Sie ihn bis zum Eintreffen der Rettung – etwa mit einer Decke – vor Wärmeverlust", empfiehlt Grassl. 

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