Stadtschulrat und WU eröffneten Playpark in der Brigittenau

Start-up Akademie fördert an Nachhaltigkeit orientiertes Unternehmertum

Wien (OTS/RK) - Im Rahmen eines Medientermins wurde gestern der „Playpark Sachsenplatz“ von Wiens Amtsführenden Stadtschulratspräsidenten Heinrich Himmer, WU Rektorin Edeltraud Hanappi-Egger und Gemeinderätin Tanja Wehsely (Vorstand des Social City Wien ExpertInnenbeirats) eröffnet.

Der CERIecon Playpark Vienna wird künftig im Grätzl Sachsenplatz in der Brigittenau die erste Anlaufstelle sein, um junge Menschen dazu zu bringen, unternehmerische Ideen für Probleme der Nachhaltigkeit zu entwickeln und diese in reale Produkte und Dienstleistungen umzuwandeln. Der Playpark fördert ein neues unternehmerisches Mindset und ökonomisches Denken mittels Workshops, Brunches und diverser anderer Initiativen.

Der Playpark Sachsenplatz versteht sich somit als eine Start-up Akademie, als Lern- und Entwicklungsraum, bei dem junge UnternehmerInnen lernen, gesellschaftliche Problemstellungen - von Climate Change bis hin zu sozialer Inklusion - durch unternehmerische Kreativität und Innovation zu behandeln. Er kombiniert die Idee sozialer und unternehmerischer Innovation – eingebettet in die Nachbarschaft des Grätzls, mit besonderem Fokus auf die dortigen Schulen der Primar- und Sekundarstufe.

Wiens Amtsführender Stadtschulratspräsident Heinrich Himmer zeigte sich begeistert von diesem Projekt: „Mit dem Playpark Sachsenplatz wird ein pädagogischer Meilenstein gesetzt. Der Playpark schafft durch die Vernetzung der Schulen und anderer Institutionen ein ideales Lernumfeld und kann als ein dynamisches Ganzes betrachtet werden. Besonders positiv ist sie idealtypische Verknüpfung der Förderung unternehmerischen Denkens mit der Stärkung des Bewusstseins für soziale und ökologische Fragen.“

WU Rektorin Edeltraud Hanappi-Egger über die Beteiligung der Wirtschaftsuniversität: „Das RCE an der WU ist DAS Netzwerk für Forschung, Bildung und Wissenstransfer zu Fragen regionaler nachhaltiger Entwicklung. Für uns war es daher ein logischer Schritt, unser Know-how – auch jenes zu Gründungen – für die inhaltliche Gestaltung des Parks einzubringen. Beim Playpark Sachsenplatz geht es ja auch darum, den 20. Bezirk dank Impulsen und gemeinsamer Lern- und Innovationsprozesse als interessanten Standort voranzutreiben, da kann das RCE mit seiner Expertise sehr unterstützen.“

Gemeinderätin Tanja Wehsely: „Die Social City Wien ist eine Denkfabrik, eine Drehscheibe und Plattform für soziale Innovation in unserer schönen Stadt. Da liegt es nahe, die Playpark – Philosophie mit Fokus auf nachhaltige, gesellschaftsrelevante Start Ups zu unterstützen und hier am Sachsenplatz im Social City Standort zu implementieren. Der 20. Bezirk ist in jeder Beziehung divers, das ist eine große Chance. Ich glaube an eine gegenseitige Inspiration und Informationsquelle, und an eine Stadt die für alle da ist und wo sich alle einbringen können und sollen.“

Mit Beginn des Schuljahres 2017/18 startend, sind im Playpark folgende Aktivitäten geplant:

O Unternehmerische Workshops für SchülerInnen der Primär- und Sekundarstufe
O Unspirierende Playpark Brunches für SchülerInnen der Primär- und Sekundarstufe mit UnternehmerInnen aus der Nachbarschaft
O Unternehmerische Workshops für LehrerInnen der Primär- und Sekundarschulen
O “Buddy”-Gruppensitzungen in den Schulen und im Playpark (SchülerInnen- und StudentInnen-Teams & Playpark TrainerInnen)

Zum Playpark Sachsenplatz:

Die beiden Wiener Partner sind der Stadtschulrat für Wien und das Regional Centre of Expertise (RCE) an der Wirtschaftsuniversität Wien.

Eine enge Kooperation des Playparks besteht mit Social City Wien – „der Plattform für gesellschaftliche Innovation“.

Auf europäischer Ebene ist der Playpark Sachsenplatz im Rahmen des CERIecon-Projekts vernetzt, das vom Europäischen Regionalfonds (EFRE) kofinanziert wird und 14 Projektpartner aus sieben EU-Mitgliedsstaaten involviert: Deutschland, Italien, Tschechien, Slowakei, Polen, Kroatien und Österreich.

CERIecon startete im Juni 2016. Die bisher erzielten Ergebnisse sind sehr aussichtsreich und obwohl das Projekt im Mai 2019 enden wird, liegen Pläne vor, um den Playpark für viele Jahre als neuralgischen Punkt geöffnet zu halten.
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