FPÖ-Mölzer: Außenministerium finanziert Lehrerausbildung für angebliche "Flüchtlinge"

Während heimische Akademiker ein zusätzliches Masterstudium absolvieren müssen gibt es für sog. Flüchtlinge einen „Schnellkurs“ zur Unterrichtsberechtigung

Wien (OTS) - „Wie ein zweisemestriger Kurs angebliche Flüchtlinge dazu berechtigen kann an heimischen Schulen zu unterrichten ist wirklich schleierhaft“, stellt der freiheitliche Bildungssprecher NAbg. Wendelin Mölzer fest. Konkret geht es um den Zertifikatskurs „Bildungswissenschaftliche Grundlagen für Lehrkräfte mit Fluchthintergrund“, der ab kommendem Herbst an der Uni Wien angeboten werden soll. Die Teilnehmer sollen damit Kenntnis über das heimische Schulsystem erlangen um nach positivem Abschluss unterrichten zu können.

„Im Gegensatz dazu müssen heimische Akademiker bei Interesse für einen Quereinstieg ein Masterstudium im Ausmaß von 120 ECTS erfüllen um als Lehrkraft tätig werden zu dürfen. Warum dies nicht auch für Flüchtlinge gilt ist jedenfalls zu hinterfragen.“, so Mölzer weiter, der dem „Schnellkurs“ zur Lehrerausbildung von Flüchtlingen ablehnend gegenüber steht.

Warum heimische Akademiker nicht in den Genuss eines „Schnellkurses“ kommen, wie die Voraussetzungen der Flüchtlinge überprüft werden sollen und welche Kosten für das Außenministerium entstehen, das für die Ausbildung aufkommt, ist Gegenstand einer parlamentarischen Anfrage an die Bildungsministerin und den Außenminister. „Zu klären ist außerdem ob die akademische Vorbildung außereuropäischer Länder mit jener in Österreich vergleichbar ist“, so der Mölzer.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at
http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0005