Vana: „Europäischer Globalisierungsfonds hilft mehr als 450 Arbeitslosen in Spanien“

EU braucht Sozialunion statt punktueller Löschmanöver

Straßburg (OTS) - Das Europaparlament ebnet heute den Weg für die Unterstützung von rund 340 arbeitslos gewordenen Menschen aus Spanien, die im Stein- und Braunkohlenbergbau tätig waren. Aus dem Europäischen Globalisierungsfonds werden circa 1 Mio. Euro für finanzielle Unterstützung und Umschulungen zur Verfügung gestellt. Zusätzlich wird auch 145 Jugendlichen eine Bildungschance gegeben, wie Monika Vana, Grüne Europaabgeordnete und Berichterstatterin im zuständigen Budgetausschuss betont:



„Dieses Beispiel zeigt deutlich, dass Industrien, die im Widerspruch zu den Zielen des Pariser Klimaschutzabkommens stehen, keine sicheren Arbeitsplätze bieten. Wir haben es geschafft, neben den arbeitslos gewordenen Menschen auch Jugendliche aus dieser strukturschwachen spanischen Region in das Projekt zu integrieren, die derzeit weder einen Job noch eine adäquate berufliche Ausbildung haben. Ziel ist es, ihre Berufschancen durch eine Schulung in Zukunftsbranchen deutlich zu verbessern.

Die Mittel aus dem Globalisierungsfonds sind nur ein Löschmanöver und können eine Strategie zur langfristigen Integration von ArbeitnehmerInnen in den Arbeitsmarkt nicht ersetzen. Wir brauchen eine Sozialunion mit europaweiten Mindestlöhnen, mehr öffentlichen Investitionen und Umschulungen von Arbeitslosen in zukunftsorientierte Branchen, vor allem in Green Jobs. Die jüngsten Initiativen von SPÖ und ÖVP machen jedoch klar, dass die Österreichische Bundesregierung derzeit genau am Gegenteil arbeitet.“

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Dominik Krejsa, MA
Pressesprecher Dr. Monika Vana, MEP
Grüner Klub im Parlament
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