FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache im PULS 4 Sommergespräch mit Corinna Milborn mit über 485.800 ZuseherInnen*

Gestern, Montag, traf ProSiebenSat.1 PULS 4 Infochefin Corinna Milborn im zweiten PULS 4 Sommergespräch auf FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache.

Wien (OTS) - Gestern, Montag, präsentierte PULS 4 das zweite von fünf Sommergesprächen im Vorwahlkampf. Insgesamt sahen mehr als
485.800 ZuseherInnen zumindest kurz das PULS 4 Sommergespräch mit Heinz-Christian Strache. (WSK*, E12+, inkl. WH). In Spitzen verfolgten bis zu 195.000 ZuseherInnen (E12+) das zweite Sommergespräch mit dem FPÖ-Chef.

FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache war zu Gast im PULS 4 Center und diskutierte mit Corinna Milborn über u.a. Viktor Orban, die Mindestsicherung sowie die Erbschaftssteuer.

Heinz-Christian Strache über Viktor Orban:
"Wir müssen Viktor Orban Dank aussprechen und festhalten: Der hat die EU-Außengrenzen geschützt. Und durch diesen Schutz der ungarischen EU-Außengrenzen kam es schließlich zur Schließung der Balkanroute. Das war Orban und nicht Kurz."

Zum Verhältnis zur rechtsextremen Identitären Bewegung:
"Wir können Mitgliedern nicht verbieten, bei irgendwelchen Vereinen tätig zu sein aber wir können klar sagen, dass ein Funktionär der Freiheitlichen Partei dort nichts verloren hat."

Strache will Menschen mit bewilligtem Asyl die Mindestsicherung komplett streichen und zur Arbeit verpflichten: "Ich sag Ihnen ganz offen – für Menschen die nicht ins Sozialsystem eingezahlt haben, darf es keine Geldleistung als Mindestsicherung geben. Da müssen wir ein Dach über den Kopf sicherstellen, da müssen wir sicherstellen, dass es auch eine Versorgung gibt, dass man das Essen sicherstellt, dass es eine medizinische Versorgung gibt und dass man diesen Menschen auch abverlangt, solange es keinen Arbeitsplatz gibt, auch einen Gemeinschaftsdienst zu machen."

Strache verteidigt "grundsätzliches Nein zu einer Erbschaftssteuer":
"Wir haben ja heute schon eine Reichensteuer, wir haben einen Höchststeuersatz von über 50 Prozent. (…) Dann werden sie doch den Menschen zugestehen, dass wenn ihnen ein bissl weniger als 50 Prozent bleiben, ihnen wenigstens das bleibt. Hoffentlich! Da müssen wir eher gegen den Raubritter-Staat ankämpfen, der nämlich permanent alle Arbeiter, Angestellten, alle kleinen und mittleren Unternehmer, die arbeiten und fleißig sind, aussackelt. Da gehört wirklich angesetzt."

Kommenden Montag, den 10. Juli trifft Corinna Milborn Neo-ÖVP Chef Sebastian Kurz - live um 20:15 Uhr auf PULS 4 und im Livestream auf puls4.com.

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