„Report“ am 4. Juli: Aus Schwarz mach Türkis, verschärftes Fremdenrecht, billiger Wohnbau und Ehe für alle

Im Studio zu Gast: Wirtschaftsminister Harald Mahrer

Wien (OTS) - Susanne Schnabl präsentiert den „Report“ am Dienstag, dem 4. Juli 2017, um 21.05 Uhr in ORF 2 mit folgenden Themen:

Aus Schwarz mach Türkis

Sebastian Kurz will die ÖVP als 17. Bundesparteiobmann zu einer Bewegung machen. Am Parteitag haben ihn die Delegierten dafür mit einer umfassenden Machtfülle ausgestattet, die zuvor noch keinem Obmann zugestanden wurde. Wer auf der Bundesliste kandidiert, entscheidet künftig der Chef alleine. Was bedeutet das für die traditionsreiche Volkspartei und wie reagieren ihre Mitglieder? Und was soll sonst noch neu werden in der Volkspartei? Katja Winkler und Alexander Sattmann analysieren.

Live zu Gast im Studio ist Wirtschaftsminister Harald Mahrer, ÖVP.

Verschärftes Fremdenrecht

Die Bundesregierung erhöht den Druck auf Asylwerber und auf jene, die nach einem negativen Bescheid das Land verlassen müssen. Das jetzt beschlossene neue Fremdenrecht sieht Gebietsbeschränkungen, Geldstrafen und auch drastische Maßnahmen wie Beugehaft vor. Dadurch sollen mehr abgelehnte Asylwerber das Land freiwillig verlassen. Was halten Praktiker von den neuen Vorschriften, bringen sie Symbolpolitik oder notwendige Neuerungen? Martin Pusch und Patricia Spieß berichten.

Billiger Wohnbau

Wohnungsmangel und ständig steigende Mieten sind in praktisch allen Städten Österreichs ein akutes Problem, eine Baugenossenschaft in Tirol versucht es nun auf neuen Wegen zu lösen. In Schwaz bietet sie 18 Mietwohnungen zu einem Quadratmeterpreis von erstaunlichen fünf Euro inklusive Nebenkosten an. Günstiger Baugrund und erhöhte Wohnbauförderung haben dazu beigetragen, aber den Planern und Architekten ist noch einiges mehr eingefallen, um leistbare Wohnungen zu bauen, ohne die Bauqualität einzuschränken. Wie geht das? Martina Schmidt recherchiert für den „Report“.

Ehe für alle

Der Deutsche Bundestag hat mit deutlicher Mehrheit die „Ehe für alle“ legalisiert, auch gleichgeschlechtliche Paare können künftig den traditionellen Bund fürs Leben schließen. Auch knapp ein Viertel der Abgeordneten von CDU/CSU stimmte dafür, nachdem ihre Parteien die Abstimmung als Gewissensfrage freigegeben hatte. In Österreich haben die Nationalratsabgeordneten streng auf Parteilinie und mehrheitlich gegen eine Ehe für alle gestimmt. Aber was spricht gegen eine völlige rechtliche Gleichstellung homosexueller Paare? Geht es um politisches Kalkül, Ideologie oder schlicht die Macht der Gewohnheit? Yilmaz Gülüm und Helga Lazar fragen nach.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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