LRin Zoller-Frischauf: Unternehmen stärken heißt Standort und Arbeitsmarkt stärken

Tirols Arbeitslosenzahlen österreichweit am stärksten gesunken

Dank vitaler Unternehmen bleibt der Tiroler Wirtschaftsstandort und damit auch der Arbeitsmarkt auf Erfolgskurs
Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf
Der derzeitige Erfolgskurs kann aber nur ausgebaut werden, wenn die gesetzlichen Rahmenbedingungen der Zeit entsprechen
Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf

Innsbruck (OTS) - Die aktuellen AMS-Daten zeigen für Tirol im Vergleich zum Vorjahr mit minus 10,4 Prozent das stärkste Sinken der Arbeitslosenzahlen (bundesweit minus fünf Prozent). In Kombination mit den jüngsten WIFO-Prognosen stellt dies dem Standort Tirol ein besonders gutes Zeugnis aus. Österreichweit stieg das Wirtschaftswachstum im heurigen Jahr um 2,4 Prozent, Tirol lag schon bei der letzten Prognose deutlich über dem Bundesschnitt und dies wird auch diesmal der Fall sein. „Dank vitaler Unternehmen bleibt der Tiroler Wirtschaftsstandort und damit auch der Arbeitsmarkt auf Erfolgskurs“, bringt Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf die Ergebnisse auf den Punkt.

Dazu tragen unter anderem eine überdurchschnittliche Entwicklung der Sachgüterproduktion, eine kräftige Steigerung in der Tiroler Bauproduktion (plus 6,7 Prozent) und das österreichweit höchste reale Wachstum im Einzelhandel (plus 2,2 Prozent) bei.

Fördern und Fordern

Arbeitsplätze werden von erfolgreichen Unternehmen geschaffen, die mit ihren Produkten und Dienstleistungen auf den Märkten reüssieren können. Der derzeitige Erfolgskurs kann aber nur ausgebaut werden, wenn die gesetzlichen Rahmenbedingungen der Zeit entsprechen“, so Zoller-Frischauf. Als arbeitsmarktförderende Maßnahme sieht die Wirtschaftslandesrätin das kürzlich novellierte Mindestsicherungsgesetz, das maßgeblich vom Tiroler Wirtschaftsbund mitgestaltet wurde. „Mit der neuen Tiroler Mindestsicherung, die mit 1. Juli in Kraft getreten ist, wird die Integration nicht nur gefördert, sondern auch per Gesetz gefordert. Zudem werden Arbeitsverweigerer nicht mehr von der Mindestsicherung aufgefangen“, so Zoller-Frischauf.

Stillstand schwächt Standort

Dass es die Sozialpartner nicht geschafft haben einen Vorschlag zur Arbeitszeitflexibilisierung zu präsentieren, sieht die Wirtschaftslandesrätin kritisch. „Die Rahmenbedingungen werden entscheiden, in welche Richtung sich das Land entwickelt. Mit dem aktuellen Stillstand werden wir zurückfallen“, so Zoller-Frischauf.

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