Industrie zu Arbeitsmarkt: Arbeitsmarktaufschwung durch zukunftsorientierte Rahmenbedingungen unterstützen

IV-GS Neumayer: Zeitgemäßes Arbeitszeitrecht muss von nächster Bundesregierung endlich angegangen werden – Generelle Lohnnebenkostensenkung notwendig

Wien (OTS/PdI) - „Die heute veröffentlichten Arbeitsmarktdaten spiegeln die positive konjunkturelle Entwicklung wider. Nun gilt es, den Aufschwung am Arbeitsmarkt zu nützen, um mit mutigen, konstruktiven Schritten die Stärkung des Standortes weiter auszubauen – der konjunkturelle Rückenwind muss für weiteren Beschäftigungsaufbau und damit Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit genützt werden“, so der Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), Mag. Christoph Neumayer, heute, Montag, anlässlich der Veröffentlichung der aktuellen Arbeitsmarktdaten.

„Umso ärgerlicher ist, dass die Lösung einer so essenziellen Frage wie der Arbeitszeitflexibilisierung durch die Sozialpartner zum wiederholten Mal verabsäumt wurde. Die destruktive und angesichts der Nationalratswahl auf reinen Machterhalt basierende Haltung der Gewerkschaft schwächt den wirtschaftlichen Aufschwung des Arbeits-und Industriestandorts und gefährdet damit die Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Betriebe und somit Arbeitsplätze in unserem Land. Die nächste Bundesregierung ist daher gefordert, die Modernisierung der Arbeitszeit voranzutreiben und die 12 Stunden bei Gleitzeit rasch gesetzlich umzusetzen, wie diese schon seit 2013 im Regierungsprogramm steht“, betonte Neumayer, der zudem seine Forderung nach einer generellen Senkung der Lohnnebenkosten untermauert.

So brauche es – nach Auslaufen des Beschäftigungsbonus – eine Lohnnebenkostensenkung für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um den Faktor Arbeit zu entlasten. „Die nächste Bundesregierung ist angehalten, ein längst überfälliges Zeichen für ein unternehmensfreundliches politisches Umfeld zu setzen. Dazu sind positive Rahmenbedingungen durch eine mutige Arbeitszeitflexibilisierung und eine substanzielle Lohnnebenkostensenkung auf das deutsche Niveau unerlässlich“, so Neumayer abschließend.

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