Bundesgremium der Tabaktrafikanten: Erster Schritt zur Absicherung der Trafikanten wurde gemacht, weitere Schritte müssen folgen

Änderungen bei Tabaksteuer und Mindesthandelsspanne wurden im Parlament beschlossen, weitere Maßnahmen wie eine wertmäßige Anpassung sind noch erforderlich

Wien (OTS) - In der heutigen Nationalratssitzung wurden zwei für die TrafikantInnen maßgebliche Gesetzesänderungen beschlossen. So wird ab April 2018 die Tabaksteuer neu gestaffelt und ab dem 1. August 2017 werden die Mindesthandelsspannen für Zigaretten und Tabak für Zigaretten zum Selberdrehen erhöht.

 Josef Prirschl, Obmann des Bundesgremiums der Tabaktrafikanten in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), begrüßt den Beschluss des Nationalrats: „Die Anhebung der Mindesthandelsspanne ist eine wesentliche Maßnahme, um das Trafikantensterben zu stoppen. Es müssen aber noch weitere gesetzliche Rahmenbedingungen geschaffen werden, welche die Zukunft der Trafikantinnen und Trafikanten nachhaltig absichern. Dazu gehören eine laufende Indexanpassung der Handelsspanne und Maßnahmen zur Stützung von Trafiken in strukturschwachen Gebieten.“

 Das Bundesgremium der Tabaktrafikanten hat dazu konkrete Vorschläge ausgearbeitet. „Sobald die neue Regierung feststeht und ihre Arbeit aufnimmt, werden wir die Gespräche aufnehmen und unsere Maßnahmen vorstellen,“ fügt Bundesgremialobmann Prirschl ergänzend hinzu. Positiv sieht das Bundesgremium den Entschließungsantrag des Nationalrates, wonach ab dem 1. April 2018 eine 20/25 Stück-Regelung bei Zigarettenpackungen beabsichtigt werden soll. (PWK557/SR)

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