IG-Pflege begrüßt Abschaffung des Pflegeregresses

Wien (OTS/IG-Pflege) - Als einen „längst fälligen, wichtigen Schritt“ bezeichnet Birgit Meinhard-Schiebel, Präsidentin der Interessengemeinschaft pflegender Angehöriger, die Abschaffung des Pflegeregresses. 

Menschen, die pflegebedürftig werden oder aufgrund des Alters in eine Einrichtung übersiedeln, haben mit diesem oft richtigen Schritt gezögert, um sich dem Zugriff auf ihr Vermögen zu entziehen. Dabei handelt es sich oft um mühsam Erspartes, das sie ihren Kindern und Enkelkindern widmen wollen. Sie haben deshalb lieber Nachteile für sich selbst in Kauf genommen und ihre pflegenden Angehörigen und Zugehörigen sind dadurch häufig in die Lage geraten, eine gemeinsam gut geplante Übersiedlung in eine Einrichtung nicht in die Tat umzusetzen.  

„Der nun abgeschaffte Pflegeregress ist eine wichtige Maßnahme, um Pflege und Betreuung für alle auch in einem Pflegeheim möglich zu machen, ohne dass ein Rückgriff auf das Vermögen droht“, sagt Meinhard-Schiebel. „Das betrifft auch pflegende Angehörige, die häufig über Jahre daheim pflegen und am Ende durch den Rückgriff auf das oft ohnehin bescheidene private Vermögen ihrer Pflegebedürftigen benachteiligt werden.“  

Dass das Gesetz nun auf seine Finanzierungsmöglichkeiten geprüft werden muss, ist der nächste wichtige Schritt, der diese wichtige Maßnahme zur Umsetzung bringen kann. 

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