Karas/Becker: "Höchste Zeit für eine europäische Privatpension"

EU-Kommission legt standardisierte, grenzüberschreitende private Pensionsvorsorge vor/Ergänzung des bisherigen Angebots

Brüssel (OTS) - "Ein europäisches Angebot für eine transparente, risikoarme, standardisierte und grenzüberschreitende Privatpension ist angesichts der stetig steigenden Mobilität in Europa unerlässlich", sagen die ÖVP-Europaabgeordneten Othmar Karas und Heinz K. Becker zu einer entsprechenden Vorlage der EU-Kommission. "Damit soll besonders der jüngeren Generation ein Vorsorgeprodukt geboten werden, das ihnen die einfache Mitnahme von soliden, privaten Pensionsansprüchen EU-weit garantiert."****

"Selbstverständlich soll die staatliche Rentenversicherung, die in Österreich 90 Prozent aller Pensionsleistungen ausmacht, davon nicht berührt werden", sagt Heinz K. Becker, Sozialsprecher der ÖVP im EU-Parlament. "Der Kommissionsvorschlag ersetzt in keiner Weise die staatliche Verantwortung für die erste Pensionssäule", ergänzt Delegationsleiter Karas. "Aber eine solche europäische, private Pensionsvorsorge kann ergänzend eine attraktive Möglichkeit darstellen, den eigenen Lebensabend frühzeitig abzusichern."

Konkret legt die EU-Kommission ein neues, langfristiges Anlageprodukt mit strengen Informationspflichten und standardisierte Konditionen vor, die mindestens das eingesetzte Kapital garantieren sollen (PEPP/Pan-European Pension Product). Damit sollen die bestehenden drei Säulen der Altersvorsorge (staatlich, betrieblich, privat)ergänzt werden. Nationale Modelle der privaten Pensionsversicherung dürfen nebenbei weiterbestehen bleiben.

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