Hakel begrüßt Allianz zur Stärkung des Filmstandorts

Der österreichische Film braucht Investitionen und bessere Rahmenbedingungen

Wien (OTS/SK) - Elisabeth Hakel, SPÖ-Kultursprecherin, begrüßt die heute durch den Zusammenschluss der Produzentenverbände Film Austria und AAFP geschaffene „Allianz zur Stärkung des Filmstandortes.“ „Alle am österreichischen Film Interessierten sollten Teil dieser Allianz sein! Die Erfolge der letzten Jahre zeigen, dass die finanziellen Investitionen in die Filmwirtschaft wichtig und richtig waren. Jetzt gilt es, diese vorhandene Basis auszubauen und Österreich zu einem Vorzeigeland in Sachen Film zu machen“, so Hakel. ****

Zentral für die Weiterentwicklung des österreichischen Films sei die Aufstockung der Mittel, führte die SPÖ-Kultursprecherin weiter aus. „Wir brauchen eine finanzielle Aufstockung des Österreichischen Filminstituts, dessen Mittel nun bereits seit einigen Jahren stagnieren, und auch die im Wirtschaftsministerium angesiedelte Förderschiene FISA muss ausgebaut werden“, appellierte Hakel an den Wirtschaftsminister. Wichtig ist für Hakel weiters ein modernes Urheberrecht mit einem starken Urhebervertragsrecht - dies brauche es auch als Antwort auf die zukünftigen Herausforderungen der Digitalisierung. Diskutiert werden solle auch über Modelle zum steuerlichen Anreiz, um Investoren ins Land zu holen, so die SPÖ-Abgeordnete, die diese Forderung als „sehr interessant“ bezeichnete.

Was den ORF betrifft, bekräftigt Hakel ihre Unterstützung für die Forderung nach einer gesetzlich verankerten Quote von 20 Prozent des Programmentgelts für österreichische Spiel- und Dokumentarfilme. „Der ORF muss seinem Kultur- und Bildungsauftrag gerecht werden“, sieht Hakel Verbesserungspotenzial. Hier könne man aber durchaus auch die Privatsender mehr in die Verantwortung holen, so Hakel. (Schluss) sc/ah/mp

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