Rendi-Wagner: Abschaffung des Pflegeregresses bringt Gerechtigkeit und Sicherheit für 40.000 Familien

Plan A-Forderung wird heute im Parlament beschlossen

Wien (OTS/SK) - „Gestern haben wir mit dem Beschluss des Primärversorgungsgesetzes den Grundstein für eine moderne Gesundheitsversorgung gelegt, heute gilt es, auch in der Pflege Weichen für die Zukunft zu stellen“, sagt Gesundheits- und Frauenministerin Pamela Rendi-Wagner zur Abschaffung des Pflegeregresses. „Die Menschen in Österreich sollen wissen, dass sie sich auf unser Gesundheits- und Pflegesystem verlassen können und sich nicht davor fürchten müssen, eines Tages auf Pflege angewiesen zu sein.“ ****

Mit der Abschaffung des Pflegeregresses wird 40.000 Familien geholfen, die einen Pflegefall in der Familie haben und davon bedroht sind, durch den Pflegeregress alles zu verlieren, was sie sich ihr Leben lang aufgebaut haben. „Diese Ungerechtigkeit zu beseitigen, hat Bundeskanzler Christian Kern auch schon im Plan A als Ziel gesetzt, ohne dessen Druck wäre dieser Beschluss wohl nicht möglich geworden“, so Rendi-Wagner.

Zentral sei auch, dass Menschen nicht mehr auf die Pflege Angehöriger angewiesen sein sollen und umgekehrt die Pflege nicht mehr auf die Frauen abgewälzt wird. Aktuell übernehmen Frauen rund 80 Prozent der Pflegeleistung in der Familie. „Daher müssen wir auch weiter in die Qualität der Pflege und der Pflegeberufe investieren, denn ohne die vielen engagierten Menschen, die in dieser Berufsgruppe tätig sind, geht es nicht“, betont Rendi-Wagner.

Weitere Maßnahmen, die heute zur Abstimmung kommen, sind u.a. die lange von der SPÖ geforderte Direktlieferung von Medikamenten an Pflegeheime. In dem Beschluss der Gratis-Impfung gegen Hepatitis A und B für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren sieht Rendi-Wagner außerdem eine wichtige Unterstützungsmaßnahme „für tausende Freiwillige, die sich in ihrer Freizeit für die Sicherheit anderer einsetzen und dafür tagtäglich ein Risiko auf sich nehmen – dabei müssen wir sie bestmöglich schützen und unterstützen.“ (Schluss) sc/mp

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
01/53427-275
http://www.spoe.at/impressum

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSK0002