Uni-Finanzierung – Krainer: Budgeterhöhung war ÖVP-Vorschlag und vom Finanzministerium abgesegnet

Wien (OTS/SK) - Für SPÖ-Finanzsprecher Jan Krainer ist es „reichlich absurd, wenn VP-Finanzminister Schelling davon spricht, dass die Absicherung der Uni-Finanzierung für die nächsten Jahre ‚finanzielles Chaos‘ heraufbeschwöre“. „Es war der damalige ÖVP-Wissenschaftsminister Mitterlehner, der noch Ende April sein Modell für eine Erhöhung des Uni-Budgets um 1,35 Mrd. Euro vorgelegt hat“, erinnert Krainer. Die Summe war also seit Monaten bekannt, wurde so den Rektoren zugesichert und auch vom Finanzministerium abgesegnet, so Krainer. **** 

Seit Jahren ist – auch der ÖVP – bekannt, dass das Uni-Budget chronisch unterdotiert ist. Dass die ÖVP sich gestern geweigert hat, ihren eigenen Vorschlag zu beschließen und damit die Uni-Finanzierung auf sichere Beine zu stellen, sei bedauerliche Wahlkampftaktik. Mit dem gestrigen Beschluss habe die SPÖ sichergestellt, dass die Unis das notwendige Geld bekommen und Planungssicherheit haben. „Wir haben verhindert, dass die Unis und damit die Studierenden Leidtragende der Neuwahlen werden, die ÖVP-Obmann Kurz vom Zaun gebrochen hat“, so Krainer.  

Mit dem beschlossenen Budget können etwa rund 500 neue Lehrende beschäftigt werden und damit das Betreuungsverhältnis eklatant verbessert werden. „Es ist eigentlich ein Armutszeugnis für die ÖVP, die den Wissenschaftsminister stellt, dass man gegen mehr Geld für die Unis und damit für den Wissenschaftsstandort ist“, so Krainer abschließend. (Schluss) sc/ah/mp

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