ORF III am Freitag: Schwarzenberger-Filme „Feine Dame“ und „Meine schöne Tochter“

Außerdem: Kurt Palm in den „ORF III Künstlergesprächen“, „Kultur Heute Spezial“ von der Sommernachtsgala Grafenegg

Wien (OTS) - ORF III Kultur und Information zeigt am Freitag, dem 30. Juni 2017, ein hochkarätig besetztes Filmdoppel von Ulli und Xaver Schwarzenberger: „Feine Dame“ und „Meine schöne Tochter“. Im Vorabend begrüßt Ani Gülgün-Mayr Schriftsteller und Filmemacher Kurt Palm in den „ORF III Künstlergesprächen“ im Schloss Grafenegg (19.25 Uhr). Palm erzählt von seiner rebellischen Jugend und seinem Engagement für die Kommunistische Partei – Themen, die er auch in seinem neuen Buch „Strandbadrevolution“ aufgreift. Ani Gülgün-Mayr bleibt anschließend in Grafenegg und präsentiert ein „Kultur Heute Spezial“ (19.50 Uhr) von der Sommernachtsgala 2017. Darin trifft sie Sopranistin Aida Garifullina und Dirigent Yutaka Sado zum persönlichen Gespräch, blickt hinter die Kulissen der Fernsehproduktion und zeigt Höhepunkte des diesjährigen Konzerts, das zur Gänze am Sonntag, dem 2. Juli, um 20.15 Uhr in ORF III zu sehen sein wird.

Den Auftakt zum Schwarzenberger-Doppel im „Österreichischen Film“ am Freitag-Hauptabend macht die – als Teil einer thematischen Trilogie exzentrischer Frauenporträts – 2005 entstandene ORF-Satire „Feine Dame“ (20.15 Uhr) mit Aglaia Szyszkowitz in der Titelrolle. Die egomanische Zahnarztgattin Regina Steinberg ist ein Scheusal, das sich für eine aufopfernde Ehefrau und Mutter hält. Ihr Mann, Dr. Julius Steinberg (Harald Krassnitzer), liebt sie trotzdem. Bis Regina ihre Freundin Nora (Julia Stemberger) auf ihn ansetzt, weil sie vermutet, dass er ein Verhältnis hat. Das hat er dann auch – mit Nora. Reginas Rache wird fürchterlich – und die Gehörnte zeigt, dass sie alles andere als eine „feine Dame“ ist. In weiteren Rollen sind u. a. Bibiana Zeller, Nora Heschl und Peter Matić zu sehen.
2004 entstand die anschließend gezeigte ORF-Koproduktion „Meine schöne Tochter“ (21.50 Uhr). Das berührende Familiendrama schildert das Schicksal einer jungen Frau, die an der Krankheit Frozen Development leidet – einer Entwicklungsstörung, bei der der Körper sich weiterentwickelt, der Geist jedoch nicht. Blutjung und bildschön: Das ist Gilda (Phillippa Galli), die Tochter des Heurigensängers Charli Weiz (Erwin Steinhauer). Doch im voll entwickelten, fraulichen Körper der 17-jährigen steckt der Geist eines Kindes. Schuld daran ist ein Trauma, ausgelöst durch den Unfalltod ihrer Mutter, den Gilda als Neunjährige verursachte. Damals drohte sie zu ertrinken, ihre Mutter, die versuchte ihr Leben zu retten, sprang ins Wasser und ertrank schlussendlich selbst. Charli schottet seine Tochter seither von der Außenwelt ab – mit fatalen Folgen. Die Titeltrolle verkörpert die damals 19-jährige Phillippa Galli an der Seite von Erwin Steinhauer als Filmvater. Weiters standen u. a. Lotte Tobisch, Marianne Mendt, Julia Stemberger, Petra Morzé und Steinhauer-Filius Matthias Stein vor der Kamera.

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