Wohnbauförderungsgesetz: SPÖ kämpft für leistbares Leben durch leistbares Wohnen

Seiser: Leichterer Zugang, weniger Bürokratie, Turbo für Bauwirtschaft – mit dem neuen Wohnbauförderungsgesetz sichert die SPÖ Kärntner Familien die Zukunft.

Klagenfurt (OTS) - „Das von der SPÖ initiierte neue Wohnbauförderungsgesetz ist ein direkter Beitrag für leistbares Leben in Kärnten. Wir setzen mit den neuen Regelungen konkrete Maßnahmen, um allen Kärntnerinnen und Kärntnern und jeder Familie im Land ein bedarfsgerechtes Heim zu ermöglichen“, betont der Vorsitzende des Wohnbauförderungsbeirates SPÖ-Klubobmann Herwig Seiser.

Vor allem der leichtere Zugang zu den Förderungen zeichnet das Gesetz aus: „Das neue Gesetz ist eine regelrechte Abrissbirne für bürokratische Hürden. Bis dato war die Antragstellung kompliziert und die energetischen Auflagen beim Hausbau völlig überzogen. Das neue Gesetzt schafft hier Klarheit – und für den Erhalt der Förderung reicht bereits eine normale Baubewilligung völlig aus. Dadurch werden sich viele Kärntnerinnen und Kärntner den Traum von den eigenen vier Wänden endlich erfüllen können“, verdeutlicht Seiser, der zugleich auf die angehobenen Einkommensgrenzen seit 1. Juni 2017 verweist:
Als jährliche Obergrenze für den Erhalt der Förderung gelten für einen Ein-Personen-Haushalt jetzt 38.000 Euro und für ein Elternpaar mit Kind gar 61.000 Euro. Dadurch gewinnen generell viel mehr Menschen in Kärnten einen Anspruch auf Förderung beim Hausbau oder beim Erwerb von Wohnraum.

„Aber auch für Mieter und Mieterinnen bringen die neuen Regelungen wesentliche Verbesserungen. Einerseits ist ein Darlehen für den Grund- und Baukostenzuschuss im Gesetz vorgesehen. Auch die hohen Sprünge beim Mietzins sind endlich passé. Andererseits wird der Zugang zu gefördertem und somit leistbarem Wohnraum erleichtert. Schließlich kostet eine gemeinnützig verwaltete 75 Quadratmeter-Wohnung rund 180 Euro weniger als eine vergleichbare Wohnung am freien Markt – das macht vor allem bei Familien häufig den Unterschied aus. Der geförderte Wohnbau wirkt also wie eine regelrechte Mietpreis-Bremse“, erläutert Seiser die Vorteile.
 
Darum wird der geförderte Wohnbau jetzt generell kräftig angekurbelt – und hier kommt das im Gesetz neu verankerte Bestbieterprinzip zu tragen. „Wenn künftig geförderte Wohnungen gebaut oder saniert werden, bekommt nicht mehr automatisch der billigste Anbieter den Zuschlag. Sondern der beste. Neben dem Preis werden nämlich auch die regionale Nähe zur Baustelle oder die Anzahl der ausgebildeten Lehrlinge in Betracht gezogen. Davon werden vor allem regionale kleinere und mittelständische Unternehmen profitieren. Ein echter Turbo für die heimische Bauwirtschaft. Das schafft wiederum zukunftssichere Arbeitsplätze, die den Wohlstand der Kärntner Familien und den Erfolg des Landes garantieren.“

Das unter Federführung von Wohnbaureferentin Gaby Schaunig ausgearbeitete Gesetz soll am 20. Juli beschlossen werden. Dadurch erhält Kärnten ein modernes und sozial gerechtes Wohnbauförderungsgesetz, das sich direkt an den Bedürfnissen der Bevölkerung orientiert. „Die SPÖ stellt damit sicher, dass die eigenen vier Wände für die Kärntnerinnen und Kärntner weiterhin leistbar bleiben – und sorgt so dafür, dass Kärntens Zukunft nicht zur Baustelle wird“, schließt Seiser.

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