Nationalrat – Heinisch-Hosek: Werden Fristenregelung immer verteidigen

Wien (OTS/SK) - „Mit Stimmen der SPÖ gegen Schwarz-Blau wurde vor 42 Jahren für die Frauen in Österreich die Fristenregelung beschlossen. Sie ermöglicht es Frauen und Mädchen, straffrei zu bleiben, wenn sie über ihr Leben und ihren Körper bestimmen wollen“, erklärte SPÖ-Abgeordnete Gabriele Heinisch-Hosek heute, Mittwoch, im Nationalrat. „Dieses Gesetz müssen wir jedoch immer wieder verteidigen – und werden das auch tun.“ ****

Im Bestreben, die Straffreiheit von Mädchen und Frauen zu beschränken, werden die Debatten verlagert – hin zu Begriffskämpfen. „Es ist aus rechtlicher und fachlicher Sicht klar, was unter Embryonen zu verstehen ist“, macht Heinisch-Hosek deutlich und verweist auf die in der EU für die Mitgliedsländer gültige Definition.

Als Fortschritt für Frauen nannte Heinisch-Hosek außerdem das novellierte Fortpflanzungsmedizingesetz. Im Zuge dessen wurde unter anderem die Präimplantationsdiagnostik (PID) unter strengen Voraussetzungen erlaubt. „Es verringert Leid und unnötige Mehrfachbehandlungen beim Versuch einer Frau, schwanger zu werden“, so die Abgeordnete. (Schluss) sc/kg/mp

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