FP-Seidl: Frauenberger im Wehsely-Modus unterwegs

Langsam hofft die FPÖ-Wien, dass Siemens noch einen Job zu vergeben hat

Wien (OTS) - Die Debatte zum Rechnungsabschluss in dieser Woche hat gezeigt, dass SPÖ-Gesundheitsstadträtin Sandra Frauenberger leider auf die komplett gescheiterte Wehsely-Linie eingeschwenkt ist. „Die dringend notwendigen Antworten auf aktuelle Fragen und Probleme im Wiener Gesundheitssystem wurden verweigert“, bedauert der Gesundheitssprecher der FPÖ-Wien, LAbg. Wolfgang Seidl.

Nach zweitägigen Debatten im Wiener Rathaus mauert die SPÖ weiter und lässt die Wiener Bevölkerung darüber im Unklaren, wie es mit der katastrophalen Gesundheitsversorgung Wiens weitergehen soll. Die Zukunft des KAV bleibt weiterhin ein gut gehütetes Geheimnis, einen Generaldirektor und somit eine dringend notwendige Führungsperson sucht man noch immer. Fragen zu den stundenlangen Wartezeiten in den Spitalsambulanzen, monatelangen Wartezeiten auf dringend notwendige Operationen, wegen Ärztemangels abgewiesenen Patienten, gesperrten Ambulanzen und fehlenden Hebammen waren der Frauenberger nicht einmal eine einzige Antwort wert. Von der skandalöser Weise wiederbestellten Patientenanwältin Pilz können sich die Patienten jetzt weitere fünf Jahre das gleiche erwarten wie in ihrer ersten Amtszeit – nämlich nichts.

Auch der rot-grüne Deal zur „Mindestsicherung Neu“ ist weit entfernt von einer zukunftsfähigen und nachhaltigen Lösung für die Stadt Wien. Selbst die aktuell 700 Millionen Euro pro Jahr - Tendenz massiv steigend - für die Mindestsicherung sind für die rot-grüne Stadtregierung kein Grund, irgendetwas an ihrer fanatischen „Willkommenspolitik“ zu ändern. „SPÖ und Grüne machen also auch weiterhin was sie wollen, bleiben unbelehrbar und fahren in ihrer Überheblichkeit eine Stadt an die Wand“, kommentiert Seidl die Lernresistenz von SPÖ und Grünen.

Der gesamte Auftritt sowie die eher knappen Aussagen der SPÖ-Gesundheitsstadträtin lassen mittlerweile an die dunklen Zeiten Sonja Wehselys erinnern. Damit muss dringend Schluss sein. „Wenn Frauenberger nicht schleunigst in den Arbeitsmodus umschwenkt, hoffen wir für sie, dass Siemens Health Care noch einen gutdotierten Job zu vergeben hat“, so Seidl abschließend.

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