ORF III am Donnerstag: Sondersendung zum „Superwahljahr 2017“ mit Live-Schaltungen zwischen Wien und Brüssel

Außerdem: Letzte reguläre Nationalratssitzung vor der Sommerpause in „Politik live“, Elfriede Ott in den „Künstlergesprächen“, Kultfilm „Freundschaft“

Wien (OTS) - Der Nationalrat geht in die Sommerpause, die bevorstehende Wahl am 15. Oktober 2017 verspricht aber alles andere als eine politikfreie Urlaubszeit. Daher widmet sich ORF III Kultur und Information am Donnerstag, dem 29. Juni 2017, ganz dem politischen Tagesgeschehen und zeigt als Höhepunkt des Programmtages im Hauptabend eine 100-minütige Live-Sondersendung zum Thema „Das Superwahljahr – alles neu in Wien und Brüssel“ mit ORF-III-Chefredakteurin Ingrid Thurnher in Wien und Außenkorrespondent Peter Fritz in Brüssel.

Gestartet wird der Donnerstag bereits ab 9.00 Uhr mit „Politik live“ zur letzten regulären Nationalratssitzung aus dem Parlament vor der Sommerpause. Neben den 50 noch offenen Gesetzesbeschlüssen, die am Ende der zwei Sitzungstage stehen sollen, ist eine Fragestunde mit Verteidigungs- und Sportminister Hans Peter Doskozil anberaumt.

Einen Exkurs in die Kultur machen im Vorabend die „ORF III Künstlergespräche“ aus Grafenegg, in denen „Elfriede Ott im Gespräch mit Peter Fässlacher“ (19.25 Uhr) ist. Der Publikumsliebling mit mehr als 70 Jahren Bühnenerfahrung erklärt, warum lustige Rollen am schwierigsten zu spielen sind, sie sich aber trotzdem mehr ernste Rollen für ihre Karriere gewünscht hätte. Außerdem kritisiert Ott Auswahlverfahren rund um Nachwuchsschauspieler/innen. Anschließend ist in „Kultur Heute“ (19.50 Uhr) Elizabeth T. Spira zu Gast. Mit Ani Gülgün-Mayr plaudert sie über die 21. Staffel „Liebesg’schichten und Heiratssachen“, die ab Montag, dem 10. Juli, wöchentlich um 20.15 Uhr in ORF 2 zu sehen ist.

Ab 20.15 Uhr wird es wieder politisch: Das Parlament schließt seine Pforten und ist bereit für die Generalsanierung – Veränderungen gibt es aber auch in den Parteien, zumindest auf personeller Ebene. Was ist im heurigen Politikjahr alles passiert, welche Rochaden gab es, was verspricht der Wahlkampf und wie viel Europa wird in der zukünftigen Regierung noch Platz haben? Diese Fragen und mehr behandelt die „Politik live“-Sondersendung unter dem Motto „Superwahljahr 2017 – alles neu in Wien und Brüssel“ (20.15 Uhr). Während ORF-III-Chefredakteurin Ingrid Thurnher live im Parlament die Klubobleute aller sechs Parteien begrüßt, hat Außenkorrespondent Peter Fritz die Delegationsleiter im Europaparlament zu Gast. Zwischen beiden Diskussionsrunden finden Live-Schaltungen statt und bieten so einen ganzheitlichen und informativen Diskussionsabend zur aktuellen Lage des innen- und außenpolitischen Geschehens. Diskutanten und Diskutantinnen bei Ingrid Thurnher sind Andreas Schieder (SPÖ), August Wöginger (ÖVP), Dagmar Belakowitsch-Jenewein (FPÖ), Albert Steinhauser (Die Grünen), Matthias Strolz (NEOS) und Robert Lugar (Team Stronach). Bei Peter Fritz diskutieren Evelyn Regner (SPÖ), Othmar Karas (ÖVP), Harald Vilimsky (FPÖ), Michel Reimon (Die Grünen), Angelika Mlinar (NEOS) und EU-Experte beim Think Tank „Carnegie Europe“ Stefan Lehne.

„Freundschaft“ (22.00) heißt es anschließend in dem gleichnamigen österreichischen Film, basierend auf dem erfolgreichen Bühnenstück von Florian Scheuba und Rupert Henning, die miteinander auch das Drehbuch zum Film verfassten. Henning führe auch Regie bzw. spielte eine der beiden Hauptrollen in diesem satirisch-ironischen Schlagabtausch zwischen „linken“ Vätern und Söhnen, der vom erfolgreichen Theaterstück zum Kinohit im Jahr 2006 wurde. Nach dem Tod des Gewerkschafters und roten Urgesteins Peppi Schober machen dessen Hinterbliebene, ein gesinnungsfester Vater (Erwin Steinhauer) und sein ideologiefreier Sohn (Henning), reinen Tisch und rechnen ab:
mit 50 Jahren Politik-, Zeit- und Familiengeschichte, mit Illusionen und vor allem miteinander.

Den Abend beschließt die Dokumentation „Rote Katz und die bunten Vögel – Politische Werbung von damals“ (23.35 Uhr). Die Regisseure Günter Kaindlstorfer und Karin Moser gruben in den Archiven und entdeckten wahre Schätze, die die Versuche der Politik zeigen, das Potenzial des Fernsehens für ihre Zwecke zu nutzen. Resultate sind dabei u. a. die legendäre Diskussion zwischen Bruno Kreisky und Josef Taus im Jahr 1975, aber auch zahlreiche Spots, mit denen sich die Nachkriegsgeschichte unterhaltsam erzählen lässt.

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