FPÖ-Mölzer: „Sorgenkind“ standardisierte Berufsreifeprüfung

Ergebnisse der Reifeprüfung teilweise positiv. Allerdings fallen bei Berufsreifeprüfung Inhalt der Vorbereitung und Fragestellung auseinander.

Wien (OTS) - „SPÖ-Bildungsministerin Sonja Hammerschmid scheint sich so sehr über die Durchsetzung 'ihrer' Bildungsreform zu freuen, dass sie die Ergebnisse der diesjährigen Reifeprüfung aus den Augen verloren hat“, stellt FPÖ-Bildungssprecher NAbg. Wendelin Mölzer fest. Zwar zeigen die diesjährigen Ergebnisse der standardisierten Reifeprüfung durchaus eine positive Entwicklung, die Berufsreifeprüfung in angewandter Mathematik bleibt allerdings das „Sorgenkind“. „Weniger als 80% der Kandidaten haben bei der Berufsreifeprüfung positiv abgeschnitten“, bedauert Mölzer.

Der Grund für dieses unerfreuliche Ergebnis liegt für Mölzer in der Vorbereitung sowie der Fragestellung der Berufsreifeprüfung, die offensichtlich nicht aufeinander abgestimmt sind. „Im letzten Unterrichtsausschuss wurde ein Entschließungsantrag der Freiheitlichen vertagt, der eben auf diese Problematik abzielt und die Bildungsministerin zu mehr Differenzierung hinsichtlich der Aufgabenstellung der standardisierten Reifeprüfung auffordert“, so Mölzer weiter.

„Solange man den unterschiedlichen Ausbildungsumfang der einzelnen Unterrichtsfächer in der Aufgabenstellung nicht berücksichtigt, wird die standardisierte Berufsreifeprüfung ein „Sorgenkind“ bleiben. Leidtragende werden wie immer die Kandidaten sein, deren Vorbereitung nicht auf die Fragestellung abgestimmt ist“, meint der Abgeordnete.

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