• 27.06.2017, 17:12:34
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  • OTS0221

Rechnungsabschluss 2016 – StR Czernohorszky (1): „Investitionen in Bildung im Mittelpunkt!“

Wien (OTS) - „Investitionen in den Bildungsbereich waren auch im Jahr
2016 einer der wichtigsten Schwerpunkte der Stadt“, betonte heute der
Wiener Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky im Rahmen der Debatte
zum Rechnungsabschluss 2016 im Wiener Gemeinderat. Bis 2025 wird die
Stadt um 10 Prozent wachsen, das bedeutet eine jährliche Steigerung
von über 2.500 Kindern in den Kindergärten und Schulen: Deshalb
müssen wir auch laufend die dafür notwendige Bildungsinfrastruktur
schaffen!“

Für die Kindergärten in der Stadt wurden im Jahr 2016 rund 771
Mio. Euro für Kindergärten aufgewendet, davon rund 350 Mio. Euro an
Förderungen für private Kindergartenträger. Das Platzangebot der
Kindergärten und Horte konnte auf rund 105.000 Plätze erhöht werden.
„Damit ist die Versorgungsquote bei den 1-3 Jährigen auf rund 71
Prozent gestiegen und liegt bei den 3-6-jährigen Kindern bei rund 106
Prozent“, so Czernohorszky. Auch das Platzangebot für Kinder mit
Behinderungen bzw. erhöhtem Betreuungsbedarf wurde im städtischen
Bereich auf rund 1.900 Plätze in rund 370 Gruppen erhöht.

Mehr als die Hälfte des Platzangebotes - über 60 Prozent - wird in
Wien von privaten Bildungs- und Betreuungseinrichtungen
bereitgestellt. Das sind rund 21.000 Plätze für Kinder bis 3 Jahre,
ca. 37.000 Plätze für 3-6-jährige Kinder und fast 11.000 Plätze in
Hortgruppen für Schulkinder am Nachmittag.

Insgesamt wurden 2016 in den städtischen Kindergärten und Horten rund
480 PädagogInnen und AssistentInnen neu aufgenommen. „Die Anzahl der
Sprachförderkräfte wurde von 120 auf 250 mehr als verdoppelt – diese
Maßnahme war Wien ein besonderes Anliegen!“ so Czernohorszky.

Erfreulich sei weiters, dass an der stadteigenen „Bildungsanstalt
für Elementarpädagogik“ (BAfEP) im vergangenen Jahr 842 Personen eine
der unterschiedlichsten Ausbildungszweige besuchten, davon 13 Prozent
Männer. Auch die neue Schule für AssistenzpädagogInnen werde sehr gut
angenommen.

186 Mio. Euro für Wiens Schulen

Im Schulbereich hat die Stadt im Jahr 2016 in Neu- und Zubauten,
die Erhaltung sowie Schulsanierungen insgesamt 186 Mio. Euro
investiert. Dabei konnten insgesamt 74 neue Klassen in ganz Wien
geschaffen werden. Große Projekte waren bespielweise die Zubauten bei
der Schule Rohrwassergassse in Wien-Meidling oder bei der Schule
Elaaer Schleife in Liesing. In der Donaustadt konnte ein neues,
topmodernes Schulhaus in der Pirquetgasse eröffnet werden. Große
Neubauprojekte – wie beispielsweise der Bildungscampus Attemsgasse –
wurden weitergeführt und können nun im September 2017 in Betrieb
gehen.

Weiters wurden rund 7,3 Mio. Euro für den sogenannten „Warenkorb“
der Stadt aufgewendet: Alle Wiener Pflichtschulen erhalten von der
Stadt Wien jährlich einen Zuschuss für die Beschaffung von
Unterrichtsmaterialien. „Diese finanzielle Unterstützung ist auch
eine wichtige finanzielle Entlastung für Wiener Familien“, betont
Jürgen Czernohorszky.

Weitergeführt wurde auch eine weitere wichtige Maßnahme: Seit
Herbst 2014 läuft in Wien auch Gratis-Nachhilfe „Förderung 2.0“:
Wiener SchülerInnen der Volksschule sowie der Mittelschule bzw.
AHS-Unterstufe erhalten dabei zusätzliche Förderung im Bereich der
Grundkompetenzen. Rund 18.000 VolksschülerInnen und über 10.000
Kinder im Alter von 10 bis 14 nehmen pro Semester das Angebot in
Anspruch. „Mit der Gratis-Nachhilfe eröffnen wir allen Wiener Kindern
Bildungschancen – und das vor allem jenen, deren Eltern sich keine
teure Nachhilfe leisten können!“ zeigt sich Jürgen Czernohorszky
überzeugt. (Forts.)

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