- 27.06.2017, 16:16:27
- /
- OTS0207
VP-Schwarz: Massive Baustellen im Wiener Bildungsressort
Reformen bei den Wiener Kindergärten - Wahlfreiheit bei der Bildung erhalten
Utl.: Reformen bei den Wiener Kindergärten - Wahlfreiheit bei der
Bildung erhalten =
Wien (OTS) - „Im Wiener Bildungsressort werden die Baustellen immer
massiver. Die notwendigen und mehr als überfälligen Reformen im
Wiener Kindergartenbereich müssen endlich angegangen werden und in
der Bildungspolitik dürfen die Eltern und Kinder nicht weiter
bevormundet werden. Die Wahlfreiheit muss erhalten bleiben“, so ÖVP
Wien Bildungssprecherin Gemeinderätin Sabine Schwarz anlässlich der
heutigen Debatte zum Rechnungsabschluss 2016.
Durch den Ausbaudruck des Gratis-Kindergartens sei aufgrund der
Politik der Stadtregierung die Qualität auf der Strecke geblieben.
Das zeigen die stetigen Fälle von zweckwidriger Mittelverwendung und
die Causa rund um die islamischen Kindergärten. Es könne nicht sein,
dass es lediglich 13 Kontrollore gibt. Bei 76.000 Kindergartenkinder
hat somit ein Kontrollor die Verantwortung für circa 5.900 Kinder.
„Hier muss endlich angesetzt werden. Die Kontrollore müssen auf 100
Personen erhöht werden. Es braucht vor allem auch endlich ein
Mystery-Shopping System, ein Bekenntnis der Betreiber zu europäischen
Werten und in den Wiener Kindergärten soll nur noch Personal Bildung
vermitteln, das auch über das Sprachniveau C1 verfügt“, so Schwarz
weiter. Auch wie die Stadt Wien mit den betroffenen Eltern umgehe,
sei mehr als bezeichnend. Denn im aktuellen Fall eines Kindergartens
im siebenten Bezirk, bei dem ein Subventionsstopp verhängt wurde,
wurden wieder einmal die Eltern gar nicht informiert.
Auch im schulischen Bereich gebe die rot-grüne Politik sehr viel
Anlass zur Sorge. Die Deutschvorbereitungsklassen werden seitens
Rot-Grün weiterhin aus unerfindlichen Gründen abgelehnt. Mehr als
befremdlich sei in diesem Zusammenhang auch die Tatsache, dass
Stadtrat Czernohorszky nicht wisse bzw. keine Auskunft darüber geben
kann, wie hoch der Anteil der Schüler mit nicht-deutscher
Umgangssprache in Wien ist. Das habe kürzlich eine
Anfragebeantwortung gezeigt.
In der Stadt werde auch immer mehr die Wahlfreiheit bei der Bildung
eingeschränkt. Exemplarisch dafür sei der Fall der Volksschule am
Bischof-Faber-Platz. Hier soll die Schule auf Drängen der Stadt in
eine verschränkte Ganztagsschule umgewandelt werden, obwohl sich die
Eltern dagegen aussprechen und die baulichen Bedingungen dies gar
nicht zulassen. Und immer mehr Kinder strömen in die AHS, finden aber
keine Plätze vor, weil die Stadt das Gymnasium ausdünnt, wie aktuelle
Fälle in Simmering zeigen.
„Deswegen haben wir heute auch heute wieder Anträge im Gemeinderat
eingebacht um die Wahlfreiheit zu bewahren bzw. die AHS in der
Langform zu erhalten. Die Stadt muss endlich Partner in
Bildungsfragen sein und darf kein Oberlehrer sein“, so Schwarz
abschließend.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | VPR






