- 27.06.2017, 13:59:54
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Wr. Rechnungsabschluss – Niedermühlbichler (SPÖ): "Ein wachsendes Wien ist mir lieber, als eine Stadt in der niemand wohnen will"
„Dort, wo die Mieten ‚davon-galoppieren’, wollen wir Einhalt gebieten und Transparenz schaffen“
Zu Beginn seiner Rede stellt SP-Gemeinderat Georg Niedermühlbichler klar: „Bei Eigentumswohnungen gibt es kein grundsätzliches Nein der Sozialdemokratie. Übermäßige Förderungen sind allerdings abzulehnen, denn Eigentum ist nur mit einem gewissen Grundkapital für die Menschen leistbar – also nur für einen kleinen Teil. Wir aber wollen leistbaren Wohnraum für alle Menschen und bauen deshalb Gemeindewohnungen und fördern den sozialen Wohnbau."
„Vergleicht man die Mietzinserhöhungen des privaten Wohnungsmarktes mit denen des sozialen Wohnbaus, so erkennt man rasch, dass Letztere nur sehr moderat angehoben wurden“, so der SP-Gemeinderat. Ziel der Stadt Wien und des Wohnbaustadtrates Michael Ludwig ist darüber hinaus eine vernünftige Wohnbaupolitik: „Wir versuchen eine vernünftige Wohnraumaufteilung für die Mieterinnen und Mieter zu schaffen. Damit werden Wohnbaukosten und auch die laufenden Kosen für die Menschen reduziert.“
Zwtl.: Herausforderungen in einer schrumpfenden Stadt sind viel größer =
„Ja, eine wachsende Stadt birgt genügend Herausforderungen. Dennoch, eine wachsende und beliebte Stadt, wie Wien ist mir schon lieber, als eine Stadt in der niemand wohnen will. Zuzug ist eindeutig besser, als Abwanderung. Eine Stadt die schrumpft hat außerdem viel mehr Sorgen, als eine wachsende. Wohnbaustadtrat Ludwig und die Wiener Sozialdemokratie haben die Herausforderungen der wachsenden Stadt Wien hervorragend gelöst“, betont Niedermühlbichler.
Zwei Drittel der Menschen in Wien leben in gefördertem Wohnbau. „Das ist eine Errungenschaft sozialdemokratischer Politik in den vergangenen Jahrzehnten. Darum beneidet uns die ganze Welt. Wir bieten den Wienerinnen und Wienern Top-Qualität zu einem guten Preis. In Wien ist es nicht so, wie in vielen anderen Städten, wo an die 90 Prozent des Wohnraums nicht mehr der Stadt gehört, sondern privatisiert ist“, hält Niedermühlbichler fest und ergänzt, dass es „überall dort, wo Mieten tatsächlich davon-galoppieren, ein faires Mietrecht braucht. Das wollen wir für ganz Österreich sehr rasch. Wir dürfen private VermieterInnen nicht aus der Verantwortung entlassen und brauchen ein faires Mietrecht.“
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