- 27.06.2017, 12:00:25
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Stadt Wien: Umfangreiche Erneuerungen der Infrastruktur
Wien (OTS) - Mit seinen beinahe zwei Millionen EinwohnerInnen ist
Wien eine der größten mitteleuropäischen Städte und hat daher einen
entsprechenden Bedarf an öffentlicher Infrastruktur. Um die
einwandfreie Versorgung der Wienerinnen und Wiener mit frischem
Hochquellwasser, einem gut funktionierenden öffentlichen
Verkehrsnetz, sicheren Straßen und tragfähigen Leitungen zu
gewährleisten, sind auch in diesem Jahr wieder umfangreiche
Sanierungsarbeiten notwendig.
„Im Sommer sinkt das Verkehrsaufkommen in der Stadt um rund 20
Prozent, gleichzeitig sind die Wetterbedingungen stabil. Daher ist
der Sommer eine günstige Zeit, um die notwendigen Bauvorhaben zur
Erhaltung und Verbesserung unserer Infrastruktur durchzuführen“, so
Baustellenkoordinator Peter Lenz. „Die größten Projekte wie etwa die
Wasseroffensive am Gürtel oder die Umgestaltung des
Johann-Nepomuk-Berger-Platz haben bereits begonnen. Ab Anfang Juli
kommen weitere, wichtige Projekte dazu, die auch Auswirkungen auf den
Verkehr haben werden. Wir werden daher besonders auf eine
rechtzeitige und gute Information der VerkehrsteilnehmerInnen
achten“, führt Lenz weiter aus. Intensiv gearbeitet wird u. a. am
Flötzersteig, am Baumgartner Spitz und Am Stadtpark. Am inneren
Gürtel werden die jährlichen Betonfeldsanierungen durchgeführt.
Dazu Peter Lenz: „Selbstverständlich schauen wir auf eine möglichst
rasche Fertigstellung der Projekte. Das Verkehrsaufkommen von
Hauptverkehrsverbindungen kann auf Umfahrungen oder Umleitungen aber
nicht komplett aufgenommen werden und somit sind Beeinträchtigungen
möglich. Ich möchte daher die Autofahrerinnen und Autofahrer um etwas
Geduld ersuchen. “
Baustellenkontrollen und vorbeugende Überprüfungen
Auch 2017 wird das Baustellenmanagement Wien und die
Baustellenkontrolle der MA 46 die Großprojekte wieder mehrmals
während der Bauzeit kontrollieren. Neu hinzu kommt die Überprüfung
durch das Team bereits bei der Einrichtung der Baustelle. Dadurch
soll gewährleistet werden, dass es bei der Umsetzung der
Verkehrsmaßnahmen zu keinen zeitlichen Verzögerungen kommt und die
Einrichtung für die VerkehrsteilnehmerInnen gut verständlich
aufgebaut ist. Außerdem wurde ein direktes Reporting der Infoline
Straße und Verkehr an das Baustellenmanagement eingerichtet, das so
die Funktion eines Frühwarnsystems einnimmt. „Auf diese Weise kann
ich bereits frühzeitig feststellen, ob bei Baustellen eine Anpassung
oder Verbesserung nötig ist. Die Hinweise der Wienerinnen und Wiener
sind für uns dabei sehr wichtig,“, erklärt Baustellenkoordinator
Lenz.
Baustellenfreie Korridore und Koordinierung
Das Baustellenmanagement Wien und die betroffenen Fachdienststellen
und PartnerInnen haben im Herbst mit der Koordinierung der
Bauvorhaben 2017 begonnen und finalisieren jeweils vor Baubeginn die
aktuellen Maßnahmen. Verkehrswirksame Großprojekte werden überwiegend
in den verkehrsärmeren Sommermonaten durchgeführt und mit anderen
Bauvorhaben so abgestimmt, dass es zu möglichst geringen
Wechselwirkungen kommt. Besonders wichtig sind die baustellenfreien
Korridore rund um die Baustellen-Highlights, um ein Abfließen des
Verkehrs in der Umgebung zu ermöglichen.
Weitere Baustellen-Großprojekte 2017
Bereits seit März sind am Stephansplatz umfangreiche
Sanierungsarbeiten im Gange. Im April haben die Arbeiten am
Johann-Nepomuk-Berger-Platz begonnen, die bis Jahresende andauern
werden. Dabei wird es zu Gleiserneuerungen und Stationsumbauten der
Wiener Linien kommen sowie eine Neugestaltung des gesamten Platzes
vorgenommen. Die Wasserrohrarbeiten der MA 31 haben am 2. Mai am
Getreidemarkt begonnen und erstrecken sich auch auf die Nebengassen.
Im Sommer wird dort der Straßenumbau durchgeführt. Am inneren
Neubaugürtel und Lerchenfelder Gürtel gehen die
Wasserrohrerneuerungen der MA 31 zügig voran.
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