Wr. Rechnungsabschluss – Jörg Neumayer (SPÖ): Die Akten müssen laufen, nicht die BürgerInnen

Die Digitalisierung ist längst da und Wien ist bestens dafür gewappnet.

Wien (OTS/SPW-K) - Wien ist auf dem Gebiet der Digitalisierung für rasante Entwicklungen gewappnet, betonte Gemeinderat Jörg Neumayer (SPÖ) in der heutigen Plenarsitzung. „Mit der Digitalisierung gehen zwei Dinge einher: Eine Zunahme von Geschwindigkeit und die Erkenntnis, dass wir die Zukunft nicht planen können. Wir können aber alles auf Schiene bringen, um die Herausforderung zu  meistern.“ Eine tragende Rolle spielt die MA14, die für Informations- und Kommunikationstechnologie zuständig ist. Sie hat über 490 MitarbeiterInnen, die sich um 140 Abteilungen mit 30.000 Menschen kümmern und verwaltet rund 40.000 PCs, Notebooks und Peripheriegeräte im Magistrat und Schulen. „Das sind enorme Dimensionen. Alleine die gesamte Hardware zu betreuen ist ein enormer Aufwand, dem sich die MA14 ruhig und solide stellt“, so Neumayer.

Zwtl.: Kommunikation 2020 ist auf Schiene =

Wien hat hier eine klare Strategie, die operativ täglich umgesetzt wird – namentlich das Mammutprojekt Kommunikation 2020. Neumayer: „Unser Telekom-System hat gute Dienste geleistet. Jetzt schreiten wir voran und etablieren die Kommunikationsmöglichkeiten der Zukunft. Unser Ziel ist es, dass die MitarbeiterInnen der Stadt Wien ihre Aufgaben bestmöglich und effizient durchführen können. Die Investitionen von heute werden sich in den nächsten Jahren rechnen, da die neue Technik im täglichen Gebrauch günstiger ist“, so der SP-Gemeinderat. Für die BürgerInnen bedeutet das unter anderem einen weiteren Ausbau von E-Government, Onlineberatung und Kanäle on- wie offline. „Ich bin, was E-Government angeht, über ein gutes Motto gestolpert“, erzählt Neumayer. „Die Akten sollen laufen, nicht die BürgerInnen.“

Zwtl.: Wien wird digital und funktioniert heute wie auch morgen =

Wien setzt zudem seit sechs Jahren auf Open Government Data und ist in dem Bereich europaweit führend. „Mittlerweile stehen über 600 Amtshelferseiten im Virtuellen Amt zur Verfügung“, führt Neumayer weiter aus. „Außerdem können schon fast 250 Amtswege elektronisch abgewickelt werden, zum Beispiel über 400 WiFi-Hotspots – das sogenannte free WIENlan. Aber die Projekte im IT-Bereich sind vielfältiger als nur die Hardware. Als Beispiele nennt Neumayer den Ausbau von GEMMA, der Gemeinsamen Elektronischen Aktenführung im Magistrat, die Parkraumüberwachung mittels Chip, die das Anwohner-Parkpickerl und die Parkkarte für Betriebe ersetzt. Die Wasserwirtschaft und die Verwaltung von Flächen und Mieten wird digital, auch in Institutionen wie der MA68, den Kindergärten oder der Rettung wird die Verrechnung digitalisiert.

„Darum hat die Stadt auch vor einigen Jahren die Investition in das Rechenzentrum Star22 nicht gescheut – das Herzstück der IT in Wien. MandatarInnen und ITler der ganzen Welt kommen sich unser unabhängiges Rechenzentrum anzusehen, das auch mehrmals ausgezeichnet wurde“, erläutert Neumayer. „Zusammengefasst: Die Digitalisierung ist längst da und zeigt Begleiterscheinungen. Wien aber funktioniert heute und morgen“, schloss Neumayer und lobte die MA14 und andere Innovationsbringer.

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