Wr. Rechnungsabschluss: Berger-Krotsch (SPÖ): Arbeitsbedingungen für Frauen verbessern

Wien übernimmt Verantwortung: Zahlreiche waff-Maßnahmen – Frauenquote verbessern – Gerechte Entlohnung Gebot der Stunde

Wien (OTS/SPW-K) - "Arbeit ermöglicht Frauen – dies sind zwei ganz zentrale Aspekte – Selbstbestimmtheit und Unabhängigkeit und das nicht nur in der gegenwärtigen Lebenssituation, sondern auch im Rahmen einer gesicherten Pension bis ins hohe Alter. Wir möchten die Frauen in unserer Stadt dabei unterstützen, ihr Leben - gemäß ihrer vielen unterschiedlichen Lebensentwürfe - nach ihren Bedürfnissen und Vorstellungen zu gestalten", hält SP-Gemeinderätin Nicole Berger-Krotsch.

"Als Stadt stehen wir dabei als starke Partnerinnen an der Seite der Wienerinnen. In diesem Sinne steht das Thema ‚Arbeit’ immer weit oben auf unserer frauenpolitischen Agenda und meine Fraktion hat dabei im Frühjahr den Fokus - unter dem Motto ‚Frauen schaffen Zukunft’ – speziell auf die ‚Zukunft der Arbeit’ gelegt", so Berger-Krotsch.

"Gemeinsam - ich meine Politik, Gewerkschaft und Wirtschaft - geht es darum, gute Arbeitsbedingungen für die Frauen in Wien und natürlich auch auf Bundesebene zu schaffen. Wien übernimmt hier Verantwortung", so die SP-Gemeinderätin und betont, dass gute Arbeitsbedingungen mehrere Aspekte beinhalten: "Jede Frau muss von ihrer Arbeit auch leben können – vor allem alleinerziehende Frauen. Ein Mindestlohn von 1.500 Euro bei Vollzeitbeschäftigung ist ein Muss. Weiters verdienen Frauen in der Privatwirtschaft immer noch um rund 23 Prozent weniger, als Männer. Es braucht daher mehr Lohntransparenz. Ein Blick Richtung Führungsebenen zeigt, dass die meisten Spitzenpositionen in Unternehmen mit Männern besetzt sind. Die verpflichtende 40-Prozent-Frauenquote in Führungspositionen in der Privatwirtschaft muss rasch her, damit die so genannte ‚gläserne Decke’ endlich durchbrochen wird. Fairness in punkto Arbeit bedeutet auch Fairness in punkto Arbeit, die nicht bezahlt ist. Also Hausarbeit, Kinderbetreuung und Pflege."

Noch immer ist es so, dass zwei Drittel der unbezahlten Arbeiten von Frauen erledigt werden, was wiederum zu einer höheren Teilzeitbeschäftigungsquote von Frauen und daraus resultierend zu Armut im Alter führt. "Nach wie vor arbeiten in Österreich fast 50 Prozent der Frauen, aber nur 10 Prozent der Männer Teilzeit." Die SP-Gemeinderätin betont, dass die Stadt Wien laufend Voraussetzungen schafft, die es Frauen erleichtern, einer Vollzeitarbeit nachzugehen. In Wien ist die Lohnschere mit knapp 18 Prozent österreichweit am geringsten und das Einkommen für Frauen am höchsten. Wien hat mit 78,7 % die höchste Frauenerwerbsquote in Österreich und auch die Teilzeitquote liegt mit 42,7 Prozent unter dem Österreich-Schnitt. "Der beitragsfreie Kindergarten trägt wesentlich zur Entlastung bei. Durch die vielfältigen Programme des Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (waff) stellen wir Frauen in Wien viele Möglichkeiten der Beratung, Förderung, Aus- und Weiterbildung zur Verfügung. Und neben einem jährlichen Einkommensbericht hat sich die Stadt Wien außerdem dazu verpflichtet, bis zum Jahr 2018 40 Prozent der AufsichtsrätInnen in stadtnahen Unternehmen mit Frauen zu besetzen", so Berger-Krotsch abschließend.

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