Firmenrekord bei „Wien radelt zur Arbeit“

Fast 4.000 Beschäftigte aus 730 Firmen sammelten im Mai gemeinsam Radkilometer. Abschlussfest in der AK Wien

Wien (OTS) - Gemeinsam radeln, gemeinsam fitter werden und die Umwelt entlasten: Unter diesem Motto wirbt die Aktion „Wien radelt zur Arbeit“ alljährlich im Mai fürs Umsteigen aufs Fahrrad. In diesem Jahr ist es gelungen, auch Radlerinnen und Radler aus Firmen anzusprechen, die im letzten Jahr nicht dabei waren. „Die Zahl der Firmen, aus denen unsere TeilnehmerInnen kommen ist von 660 auf 730 angestiegen. Das heißt, dass neben vielen StammradlerInnen auch neue Leute bei `Wien radelt´ dabei waren“, sagte AK Vizepräsident Willibald Steinkellner anlässlich der Abschlussveranstaltung am Montag in der AK Wien. Die AK unterstützt die Aktion der Radlobby und der Mobilitätsagentur Wien seit Jahren, um ein Zeichen für mehr Bewegung im Arbeitsalltag zu setzen. „Immer mehr wird im Sitzen gearbeitet. Wer zur Arbeit radeln kann, integriert ganz nebenbei einen regelmäßigen Fitmacher in seinen Arbeitsalltag“, so Steinkellner. Für Rüdiger Maresch, Sprecher der Grünen für Umwelt und Verkehr, gehört das Rad zum Alltag: „Ich fahre jeden Tag mit dem Rad zur Arbeit. Das ist gut für die Gesundheit und für das Stadtklima.“  Alec Hager von der Radlobby organisiert seit Jahren die Aktion: „Wir haben auch in der 7. Saison tausende Mitradlerinnen und Mitradler und wir haben wieder viele, die zum ersten Mal dabei sind. Das zeigt, dass die Aktion das Potenzial hat, neue Radler und RadlerInnen für umweltfreundliche Mobilität motivieren.“ 

 

Fast 4.000 TeilnehmerInnen aus 730 verschiedenen Wiener Betrieben radelten in 2er, 3er oder 4er Teams im Mai rund 730.000 Kilometer, verbrannten 13 Millionen Kilokalorien und ersparten der Umwelt im Vergleich zur Autofahrt rund 110 Tonnen des klimaschädlichen Kohlendioxids. Bei `Wien radelt zur Arbeit´ gewinnen alle, für einige gibt es auch Preise: Bestes Team nach Radeltagen wurde das Team „ACIN“ von der TU Wien mit 81 gemeinsam gesammelten Radeltagen, der beste Fahrer nach Kilometern strampelte für die ABB AG in 20 Tagen insgesamt 1.920 Kilometer, 96 Kilometer pro Tag!

 Die Aktion spricht aber bei weitem nicht nur passionierte RennradlerInnen an, die am Weg zur Arbeit gleich noch eine Trainingsrunde absolvieren, sondern motiviert auch Frauen und Männer, das Fahrrad nicht nur in der Freizeit, sondern auch als Alltagsverkehrsmittel für ihre Arbeitswege auszuprobieren. Die Erfahrungen aus den Vorjahren zeigen: Viele davon bleiben dabei, denn Radfahren macht nicht nur fit, sondern hebt auch die Laune. 

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