Karmasin/Rupprechter: Mit der Mobilitätswende zu kindergerechtem Verkehr

Sieger des Gemeindewettbewerbs „Kinderfreundliche Verkehrsplanung“ ausgezeichnet

Wien (OTS) - Das Bundesministerium für Familien und Jugend (BMFJ) und das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) prämierten beim Gemeindewettbewerb „Kinderfreundliche Verkehrsplanung“ innovative Maßnahmen, die der selbstständigen und aktiven Mobilität von Kindern dienen. Unter allen Einsendungen von familienfreundlichen Gemeinden wurden die kinderfreundlichen Verkehrsmaßnahmen der Marktgemeinden Wilhering (Oberösterreich), Waldegg (Niederösterreich) und der Gemeinde Eberstallzell (Oberösterreich) von der Fachjury als Sieger ausgewählt und mit einem Preisgeld von bis zu 3.000 Euro belohnt.  

„Die Sicherheit von Kindern ist insbesondere im öffentlichen Verkehr ein wichtiges und entscheidendes Thema. Es braucht daher eine Verkehrsplanung, die besonders auf die Bedürfnisse der Kinder Rücksicht nimmt.

Die familienfreundlichen Gemeinden leisten mit den Projekten zur kinderfreundlichen Verkehrsplanung einen wesentlichen Beitrag zur Sicherheit und stärken die Bewegungskompetenz und Gesundheit unserer Kinder nachhaltig“, erklärt Familienministerin Dr. Sophie Karmasin. 

„Der Klimawandel zählt zu den größten Herausforderungen der Gegenwart. Zum Wohl unserer Kinder müssen wir Verantwortung übernehmen und die Mobilitätswende entschlossen vorantreiben. Mehr Öffentlicher Verkehr, mehr Radverkehr und mehr Fußverkehr – das ermöglicht Kindern mehr selbständige und gesunde Mobilität. Ich gratuliere den Siegergemeinden und lade alle Städte, Gemeinden und Schulen ein, die klimaaktiv mobil Förderangebote für kinder- und umweltfreundliche Mobilitätsmaßnahmen anzunehmen“, betont Umweltminister Andrä Rupprechter. 

Städte und Gemeinden realisieren die eingereichten Mobilitätsmaßnahmen im Auditprozess familienfreundlichegemeinde. Sämtliche Maßnahmen entsprechen den fünf Grundsätzen der kinderfreundlichen Verkehrsplanung – Sicherheit, Bewegung, Kinderfreundlicher öffentlicher Verkehr, Kindergerechte Plätze und Räume sowie Beteiligung. Die innovativen Konzepte unterstreichen den hohen Stellenwert von Familienfreundlichkeit in den Siegergemeinden.  

Der Anteil der selbstständigen und aktiven Mobilität – wie Gehen, Radfahren oder die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel – ist bei Kindern rückläufig. Bereits ein Drittel der Wege wird an einem Werktag im Auto zurückgelegt. Kinder, die ihre Wege nicht selbstständig zurücklegen können, weisen jedoch verminderte Reaktionsfähigkeit, feinmotorische Geschicklichkeitsdefizite, weniger soziale Kontaktpersonen sowie eine verringerte Kreativität und Ausdauer auf. Gezielte Maßnahmen helfen, diesen negativen Trend umzukehren.  

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Mehr Informationen auf www.familieundberuf.at  und www.klimaaktivmobil.at

 

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