KAV: Das Wiener Spitalskonzept 2030 ist aufrecht, Verunsicherung muss aufhören

Augenzentrum: Organisatorische Zusammenarbeit wird nun umgesetzt

Wien (OTS) - „Das Wiener Spitalskonzept 2030 ist inhaltlich und organisatorisch aufrecht“, sagt Thomas Balázs, stellvertretender Generaldirektor des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV). „Wir sind in einem guten Prozess, im dem die Qualität für die Patientinnen und Patienten und wirtschaftlich verantwortungsvolles Handeln im Vordergrund stehen.“
„Die Bildung von Zentren ist ein wesentliches Element des Spitalskonzeptes“, sagt Evelyn Kölldorfer-Leitgeb, Direktorin für Organisationsentwicklung und Personal. „Zentren erhöhen die Qualität der Versorgung, denn dort, wo medizinische Leistungen oft erbracht werden, steigt auch die Qualität. Das sehen wir in vielen anderen Ländern Europas.“

Michael Binder, Leiter des Bereichs Medizinische Angelegenheiten im KAV, betont, dass auch an der Bildung eines Augenzentrums an der Rudolfstiftung festgehalten werde „Wir wollen die Vorteile des Zentrums bereits früher realisieren, unter anderen gesteigerte Qualität und Sicherheit für die Patientnnen und bessere Möglichkeiten in der Ausbildung von ÄrztInnen. Wir haben daher, gemeinsam mit den Augenärztinnen und Augenärzten aus dem Donauspital, der Rudolfstiftung und dem Krankenhaus Hietzing, diese Entscheidung so getroffen.“ Die organisatorische Zusammenführung werde nun vorgezogen, die bauliche Planung des Zentrums sei noch im Gang.

„Das ist keineswegs eine Abkehr vom Spitalskonzept, wie nun behauptet wird“, sagt Evelyn-Kölldorfer-Leitgeb. „Wir überprüfen ständig, ob wir in unserem Veränderungsprozess auf dem richtigen Weg sind. Wir greifen dabei auch Bedenken auf und führen viele Gespräche. In einem dynamischen Gebiet wie der Medizin ist es aber wichtig, sich auf zukunftsweisende Entwicklungen einzustellen. Die hervorragende medizinische Versorgung der Menschen in Wien ist durch den KAV jederzeit sichergestellt.“

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