FPÖ-Pisec: ÖVP und SPÖ stimmen gegen die Abschaffung der kalten Progression!

Wirtschaftskompetenz ist für die Chaosregierung ein Fremdwort

Wien (OTS) - „Die kalte Progression, also die Nichtanpassung der Bemessungsgrundlage für die Lohn- und Einkommensteuer an die jährliche Preissteigerungsrate, reduziert die jährliche Kaufkraft in Österreich um ca. 500 Millionen Euro. Durch diesen Automatismus permanenter Steuererhöhungen durch die Hintertür öffnet sich die Schere zwischen Brutto- und Nettoeinkommen weiter. Das Ergebnis ist, dass die viel zu hohe Steuerbelastung in Österreich weiter ansteigt anstatt endlich das Gegenteil zu erreichen. Die Abschaffung der kalten Progression wäre der erste Schritt, damit der viel zu hohen Steuerquote, unter der die Österreicher zu leiden haben, endlich Einhalt geboten wird“, so heute FPÖ-Bundesrat Reinhard Pisec, Industriesprecher und Obmann-Stellvertreter der Sparte Industrie in der Wiener Wirtschaftskammer.

Die neue ÖVP sei dabei um nichts besser als die alte ÖVP, die maßgeblich dafür verantwortlich sei, dass die Steuerbelastung in Österreich exorbitant hoch ist. „Im Bundesrat haben ÖVP und SPÖ den Antrag der FPÖ zur Abschaffung der kalten Progression abgelehnt und damit einmal mehr Verrat an den Tüchtigen und Fleißigen geübt. Wirtschaftskompetenz scheint für diese Chaosregierung ein Fremdwort zu sein“, so Pisec weiter.

„Viele Unternehmer in Österreich unterliegen der Einkommensteuer und ihnen ist es nicht vergönnt, die mühsam verdienten Einnahmen anzusparen und in das eigene Unternehmen zu investieren. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass rund ein Drittel aller österreichischen Betriebe im internationalen Ranking mit dem Rating BB, das fast schon einem ‚Ramschstatus‘ entspricht, klassifiziert ist und ein weiteres Drittel überhaupt nur noch BBB entspricht. Die hohe Steuerbelastung erdrückt die Unternehmen und die ‚Wirtschaftspartei‘ ÖVP betätigt sich als ein führender Betreiber in diesem unschönen Steuerspiel, womit sich die Rahmenbedingungen für Österreichs Wirtschaftstreibende weiter verschlechtern. Es ist dringen geboten, ÖVP/SPÖ endlich abzuwählen“, so Reinhard Pisec.

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