Stronach/Dietrich fordert gesetzliche Pflegeversicherung statt Finanzierung durch Erbschaftssteuer

Stögers Vorschlag zeigt Inkompetenz in der österreichischen Gesundheitspolitik

Wien (OTS) - „Die Erbschaftssteuer wiedereinzuführen und zur Finanzierung des Pflegesystems herzunehmen ist sicher keine Lösung für das generelle Problem, das im Bereich Pflege besteht“, kritisiert Team Stronach Sozialsprecherin Waltraud Dietrich einen derartigen Vorschlag von Sozialminister Stöger. „Es bedarf zielführender Maßnahmen, deshalb fordern wir die Aufnahme der Pflege in das Sozialversicherungssystem in Form einer gesetzlichen Pflegeversicherung, damit die Pflege älterer Menschen langfristig gesichert ist“, so Dietrich.

Jeder Österreicher habe ein Recht auf gute Pflege und die Politik muss dies gewährleisten und die passenden Rahmenbedingungen dafür schaffen. „Im Bereich der Pflege herrscht akuter Handlungsbedarf, da hat die Uhr schon längst Zwölf geschlagen“, mahnt Dietrich. „Die pflegerische Grundversorgung muss analog zur medizinischen Grundversorgung in Österreich abgesichert werden“, so die Team Stronach Mandatarin. Leider wurden zahlreiche Anträge des Team Stronach von der Regierung immer wieder abgelehnt. „Es ist höchste Zeit für eine echte Reform im Bereich Pflege und nicht für abstruse Vorschläge des Sozialministers, die auf Kosten der österreichischen Steuerzahlen gehen“, so Dietrich. 

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