LR Gerhard Köfer: EU mit Verlängerung der Wirtschaftssanktionen gegen Russland „auf fatalem Irrweg“

Sanktionen gefährden auch Jobs und Wertschöpfung für Kärnten, warnt Köfer

Klagenfurt (OTS) - „Obwohl die EU-Wirtschaftssanktionen gegen Russland bereits einen dreistelligen Milliarden-Betrag sowie viele Arbeitsplätze gekostet haben und auch die gesamte europäische Konjunktur in Mitleidenschaft gezogen wurde, werden die Sanktionen jetzt stur weiterverlängert“, zeigt sich Team Kärnten-Landesrat Gerhard Köfer erzürnt und attestiert den Staats- und Regierungschefs der EU, dass sich diese mit der Verlängerungs-Entscheidung „nicht nur wirtschaftspolitisch auf einem fatalen Irrweg“ befinden würden. Auch die Kärntner Wirtschaft sei von gravierenden Folgewirkungen der Prolongierung der Sanktionen bedroht, warnt Köfer: „Bereits seit rund eineinhalb Jahren gibt es einen Aufschrei von Kärntner Unternehmen, denen mit Russland ein wichtiger Markt weggebrochen ist. Die Sanktionen gefährden somit auch direkt Jobs und Wertschöpfung für unser Bundesland, das ohnehin schon unter schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen leidet.“

Köfer verlangt, dass sich die Kärntner Landesregierung entschieden gegen die Verlängerung der Wirtschaftssanktionen ausspricht und diese Meinung auch gegenüber der Bundesregierung und den österreichischen Vertretern auf EU-Ebene kundtut: „Aus meiner Sicht ist es absolut an der Zeit, mit Putin und Russland gemeinsam zukunftsorientierte Lösungen in der Wirtschaftspolitik zu erzielen.“ Russland müsse als Partner und nicht als Feind gesehen werden, betont Köfer, der selbst vor wenigen Monaten eine Kärntner Wirtschaftsdelegation in Russland begleitet und unterstützt hat.

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