FOPI-Mitgliedsunternehmen Merck erweitert Produktionsstandort

Das Forum der forschenden pharmazeutischen Industrie in Österreich (FOPI) begrüßt Investition in die Zukunft der heimischen Pharmaindustrie.

Wien (OTS) - Mit einem Festakt eröffnete Merck heute die umfassende Erweiterung des Produktionsstandorts in Spittal an der Drau. Als nächster Schritt ist noch 2017 die Eröffnung eines neuen Labors für Produktentwicklung geplant. Das Forum der forschenden pharmazeutischen Industrie in Österreich (FOPI) begrüßt diese Investition in die Zukunft der heimischen Pharmaforschung, mit der Merck einen wertvollen Beitrag zur nachhaltigen Stärkung des Forschungsstandorts Österreich leistet. 

Der Rahmen der Eröffnung wurde zum Anlass genommen, das Thema „Pharmastandort Österreich: Wirtschaftsfaktor und Gesundheitsbeitrag – Wieviel Wirtschaft und wieviel Gesundheit wollen wir uns leisten?“ in einer Podiumsdiskussion zu debattieren. Dkfm. Manuel Reiberg, Präsident des FOPI, sagt dazu: „Trotz des wachsenden Preisdrucks ist es wichtig, dass die Pharmaunternehmen hierzulande weiterhin in den Ausbau der Forschungsinfrastruktur investieren. Nicht zuletzt geht es darum, die Wertschöpfung unserer Branche für die österreichische Wirtschaft auf dem aktuell hohen Niveau zu halten.“  

„Und gerade jetzt, nach der aktuellen Ankündigung eines Biotechnologieunternehmens, an einem österreichischen Standort massiv Stellen abzubauen, ist die Schaffung neuer Arbeitsplätze umso wichtiger“, so Reiberg weiter.  

Die Bedeutung der Pharmaindustrie in Österreich

„Die volkswirtschaftliche und sozioökonomische Relevanz des Life Sciences- und Pharmasektors in Österreich ist beträchtlich. Investitionen in die Zukunft der heimischen Pharmaproduktion und die Forschung, wie es Merck gerade beispielhaft vorzeigt, kommen der Wirtschaft und letztendlich dem Patienten zugute“, so Manuel Reiberg.  

Eine aktuelle Studie[1] von Univ.-Prof. Gottfried Haber/Donau Universität Krems zeigt, dass die österreichische Pharmawirtschaft im weiteren Sinne eine direkte Wertschöpfung von 4,8 Mrd. Euro erwirtschaftet. Damit liegt sie nach der Energieversorgung auf dem zweiten Platz im Branchenvergleich – deutlich vor Beherbergung, Gastronomie und Telekommunikation. Berücksichtigt man die Folgeeffekte, so beträgt die gesamte Wertschöpfung der Biotech-, Pharma- und Medizintechnikbranche sogar 9,7 Mrd. Euro.  

Die österreichische Life Science- und Pharmawirtschaft ist mit mehr als 18.000 Beschäftigungsverhältnissen einer der wichtigsten Arbeitgeber. Alleine im Zuge des Ausbaus bei Merck wurden 50 neue Arbeitsplätze geschaffen, sodass nun rund 450 Mitarbeiter am Oberkärntner Standort beschäftig werden.


[1] LIFE SCIENCES UND PHARMA: ÖKONOMISCHE IMPACT ANALYSE 2016, Univ.-Prof. MMag. Dr. Gottfried Haber 

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