IV-Wien Hesoun: Aktives Umfeldmanagement für Betriebszonen notwendig

Industrie begrüßt neues „Fachkonzept Produktive Stadt“ – Hohe Bedeutung der Industrie für Wirtschafts- und Arbeitsstandort erkannt

Wien (OTS/PdI) - „Die Industriellenvereinigung Wien begrüßt, dass die Stadt Wien mit dem heute vorgestellten „Fachkonzept Produktive Stadt“ ein eigenes, umfassendes Strategiedokument für die Sicherung und Weiterentwicklung des Produzierenden Bereichs erstellt hat“, erklärte IV-Wien-Präsident Wolfgang Hesoun anlässlich des gemeinsamen Präsentationstermins von Stadt Wien, IV-Wien und Wirtschaftskammer Wien zum neuen „Fachkonzept Produktive Stadt“. Hesoun weiter: „Die Stadt Wien betont mit dem Fachkonzept, wie essentiell die Industrie für die Wettbewerbsfähigkeit der Stadt ist. Denn kaum ein anderer Wirtschaftsbereich ist derart stark auf dem Gebiet der Technologie und Hochtechnologie angesiedelt und daher zu ständiger Innovation verpflichtet. Zudem ist die Industrie aufgrund ihrer hochkomplexen Produkte und Produktionsprozesse äußerst weitläufig mit Zulieferern und anderen Branchen vernetzt. Dadurch werden nicht nur direkt, sondern auch indirekt hunderttausende Jobs in der Stadt gesichert.

Hesoun betonte zudem, dass „jedoch auch ein entsprechendes Umfeldmanagement der Betriebszonen festzuschreiben ist. Das heißt:
Die Entwicklung der näheren Nachbarschaft von Betriebszonen muss insofern in den koordinativen Rahmen eines Betriebszonenkonzeptes eingebaut sein, dass in der unmittelbaren Umgebung keine für Betriebe nachteiligen Entwicklungen zuglassen werden. Eine Art ,Alarmsystem‘ wäre hier sinnvoll“, unterstrich Hesoun. „Wichtig ist, dass in jedem konkreten Anlassfall eine genaue Analyse stattfindet, die feststellt, in welcher Ausprägung und Detailplanung beispielsweise ein angedachter Wohnbau in der Nähe eines Betriebsgebietes zielführend ist, damit es zu möglichst keinen Konflikten mit bereits bestehenden oder neu anzusiedelnden Unternehmen kommt. Dabei müssen die betroffenen Unternehmen von Beginn an, regelmäßig und proaktiv seitens der Behörden eingebunden werden. Ohne ein entsprechendes Umfeldmanagement können auch die besten Betriebszonen unattraktiv werden“, erläuterte der IV-Wien Präsident.

Rückfragen & Kontakt:

Industriellenvereinigung Wien
Leopold Liechtenstein
Pressesprecher IV-Wien
01 711 35 2463
0664 84 12 912
leopold.liechtenstein@iv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NPI0002