WMO-Hitzewarnung - Stronach/Steinbichler: Klimaschutz nicht nur mit CO2-Reduktion in Verbindung bringen

Palmölproduktion zerstört 1000 ha Regenwald stündlich – begünstigt Klima- und Umweltkatastrophen, Flüchtlingswelle

Wien (OTS) - „So besorgniserregend die Zahlen auch sind, so heuchlerisch ist die Hysterie darüber in weiten Teilen der Welt. Denn anscheinend zeigen sich gerade jene Regierungen am meisten „betroffen“, die zu den wahren Klimatreiber zählen“, kommentiert Team Stronach Agrar- und Konsumentenschutzsprecher Leo Steinbichler die Warnungen der Weltwetterorganisation WMO vor einer weltweiten Hitzewelle. Selbst bei drastischer Reduktion des CO2-Ausstoßes könne der Anteil der Weltbevölkerung, die sich an mindestens 20 Tagen potentiell tödlichen Wetterbedingungen aussetzt, bis zum Jahr 2100 auf 48 Prozent steigen – „doch es wäre kurzsichtig, den Klimaschutz nur mit der CO2-Reduktion in Verbindung zu bringen“, so Steinbichler.

1000 ha Regenwald werden stündlich für die Palmölproduktion gerodet - 90 Prozent davon illegal. „Abgesehen von den Klima- und Umweltkatastrophen, die dadurch ausgelöst werden, stehen auch Millionen Wirtschafts- und Klimaflüchtlinge damit in engem Zusammenhang“, so der Team Stronach Mandatar, der nicht nur seine Forderung nach einer nachhaltigen Palmölsteuer abermals bekräftigt, sondern auch für eine klare Palmöl-Kennzeichnung bei Lebensmitteln eintritt. „Viele Konsumenten wissen gar nicht, dass bereits in fast 3 von 4 Produkten Palmöl enthalten ist. Ich bezweifle, dass es im Sinne der zunehmend bewusster lebenden Österreichern ist, Produkte nach Europa zu importieren, die die Bevölkerung z.B. in Indonesien oder Afrika, aber auch die Tierwelt akut gefährden?“, so Steinbichler. Und weiter: „Globalisierung dient den Konzernen und Klimatreibern, Regionalisierung den Menschen!“

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