Investitionen in das Miteinander und Füreinander der Gesellschaft

Vorarlberger Sozialfonds 2016 mit einer budgetären Punktlandung

Dornbirn (OTS) - (VLK) – Der Vorarlberger Sozialfonds hat sich auch 2016 als effektive Drehscheibe zwischen jenen Stellen, die Leistungen anbieten, und den Menschen, die Hilfe brauchen, erwiesen. Das bekräftigten Soziallandesrätin Katharina Wiesflecker, Gesundheitslandesrat Christian Bernhard und Gemeindeverbandspräsident Harald Köhlmeier bei der Vorstellung des Tätigkeitsberichts und Rechnungsabschlusses am Montag, 19. Juni, im neuen Gemeindehaus in Dornbirn.
Rund 350 Leistungspakete werden über den Sozialfonds verwaltet, von Schwangerschafts- und Säuglingsdiensten bis zur Altenbetreuung. Über 4.500 Mitarbeitende erbringen direkt oder indirekt Dienstleistungen, die aus dem Sozialfonds (mit-)finanziert werden. 2016 ist trotz wachsender Herausforderungen eine budgetäre Punktlandung gelungen. Den Ausgaben von 351 Millionen Euro stehen Einnahmen von 92 Millionen Euro gegenüber. Der Finanzierungsbedarf für die öffentliche Hand betrug somit ca. 259 Millionen Euro – genau wie veranschlagt.

"Zahlen und Statistiken sind das eine, dahinter verbirgt sich aber nichts weniger als die Qualität des Miteinander und Füreinander in unserer Gesellschaft", so Landesrätin Wiesflecker. "Der Sozialfonds bietet mehr als die Summe seiner Teile", ergänzte Landesrat Bernhard.

Den größten Anteil am finanziellen Volumen hat der Bereich Senioren und Pflegevorsorge. Mehr als 100 Millionen Euro wurden im letzten Jahr in die stationäre Pflege und Betreuung investiert, mehr als neun Millionen in die ambulanten Dienste und 5,6 Millionen in die häusliche Pflege. Der Bereich Soziales schlug mit über 90 Millionen Euro zu Buche, davon entfielen 39,4 Millionen auf die Leistungen der Mindestsicherung und 35,2 Millionen auf die Grundversorgung. Weitere Schwerpunkte des Sozialfonds sind die Bereiche Integrationshilfe (74,5 Millionen Euro), Kinder- und Jugendhilfe (45,2 Millionen Euro) sowie Sozialpsychiatrie und Sucht (22,7 Millionen Euro).

Die steigenden Kosten sind eine Herausforderung für alle im Sozialbereich Verantwortlichen. Dem soll vor allem mit Umschichtungen und Schwerpunktsetzungen begegnet werden. Die Qualität der sozialen Dienstleistungen soll aber gewahrt bleiben, waren sich Wiesflecker, Bernhard und Köhlmeier einig.

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